Vier Verletzte nach Unfall auf der A66 bei Wiesbaden-Erbenheim

Auf der A66 bei Wiesbaden-Erbenheim kam es am Mittwochabend zu einem Unfall. Vier Personen wurden verletzt, die Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden. Es bildete sich ein langer Stau.

Vier Verletzte nach Unfall auf der A66 bei Wiesbaden-Erbenheim

Bei einem Verkehrsunfall auf der A66 bei Wiesbaden-Erbenheim sind am Mittwochabend vier Menschen verletzt worden. Das berichtet die Feuerwehr Wiesbaden auf einem ihrer Social Media Accounts.

Der Unfall passierte gegen 19 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Rüdesheim, auf Höhe der Anschlussstelle Erbenheim. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten daraufhin mit mehreren Einsatzkräften aus.

Wie die Polizei berichtet, musste ein 19-jähriger SUV-Fahrer aus Wiesbaden in Höhe der Anschlussstelle Erbenheim verkehrsbedingt so stark abbremsen, dass es zu einem Auffahrunfall mit insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen kam. Während eine direkt folgende, 23-Jährige Fahrerin nur leicht auf den SUV auffuhr, konnte ein 23-Jähriger aus dem Rheingau-Taunus-Kreis nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem PKW der jungen Frau ins Heck.

Dabei sei ihr Fahrzeug so stark beschleunigt worden, dass es in den Grünstreifen der Anschlussstelle geschleudert wurde, und der zuletzt auffahrende Wagen quer zum Streckenverlauf zum Stehen gekommen sei. Glücklicherweise seien die insgesamt vier Insassen dieser zwei Fahrzeuge nur leicht verletzt, und zur Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert worden.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und band ausgelaufene Betriebsstoffe, da die Fahrbahn im Bereich der Unfallstelle großflächig verunreinigt gewesen sei.

Während der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen musste die A66 bei Erbenheim zunächst voll gesperrt werden. Auch nach Abschluss der Maßnahmen standen wegen der Bergungsarbeiten nicht alle Fahrspuren zur Verfügung. Dies führte zu einem kilometerlangen Rückstau. Die Vollsperrung der Autobahn wurde noch am Abend wieder aufgehoben.