Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende über die Coronakrise in Wiesbaden

Mit einer Videobotschaft hat sich Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende am Mittwoch an die Wiesbadener gewandt. Er spricht über die Coronakrise und ihre Auswirkungen in der Stadt.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende über die Coronakrise in Wiesbaden

„Zusammenhalt statt Egoismus. Das ist immer die richtige Haltung. Und jetzt in der Krise noch mehr als sonst“, mit diesen klaren Worten appelliert Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) am Mittwoch in einem Video an die Wiesbadener. In dem Clip, den er auf Facebook veröffentlicht hat, spricht er über das Leben in der Stadt, das sich in dieser Woche stark verändert habe.

„Leider hat Wiesbaden jetzt auch einen Todesfall im Zusammenhang mit Corona zu beklagen“, bedauert er, und macht zugleich den Ernst der Lage klar. Der Familie, Freunden und Angehörigen spricht er sein Beileid aus und betont, dass die Mitarbeiter der Stadt alles geben, um die weitere Verbreitung des Virus’ zu verlangsamen.

Doch er wendet sich auch an die Bürger, deren Alltag nach Geschäfts- und Barschließungen und Ausfällen in Kitas und Schulen nicht mehr ist, wie er noch letzte Woche war. „Es ist eine Situation, wie wir sie nicht kennen, aber sie ist notwendig“, sagt er über die neuen Regelungen, die seit Mittwoch in ganz Deutschland gelten.

„Jeder einzelne muss für sich selbst und für die Gemeinschaft Verantwortung übernehmen“, fasst das Stadtoberhaupt schließlich zusammen und fordert die Wiesbadener noch einmal auf, sich an die „bekannten Regeln“ zu halten, und meint damit Abstand halten, Gedränge vermeiden, auf Kontakte verzichten und Hygiene. Vor allem aber warnt er vor einer zusätzlichen Gefahr: Dem Verbreiten von Fakenews, die zusätzliche Panik in der Stadt auslösen könnten. (mm)

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