Trotz steigender Corona-Zahlen: Keine neue Maßnahmen für Wiesbaden

Bisherige Regelungen bleiben bestehen

Trotz steigender Corona-Zahlen: Keine neue Maßnahmen für Wiesbaden

847 Corona-Infektionen meldet das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden am Freitagnachmittag. Damit liegt die 7-Tage-Inzidenz derzeit bei 203,1 und ist seit Donnerstag um einen Wert von 7,54 gestiegen. Auch einen weiteren Toten, der mit dem Corona-Virus infiziert war, meldet die Stadt am Freitagnachmittag.

Trotzdem hat der Verwaltungsstab der Stadt bei seiner Sitzung am Freitag keine neuen Maßnahmen beschlossen, behält sich jedoch vor, weitere Regelungen einzuführen, sollten die Zahlen weiter steigen. Zuvor war im Gespräch, dass eine erweiterte Maskenpflicht eingeführt werden könnte, die dann unter anderem in der Fußgängerzone hätte gelten sollen (wir berichteten). Alle bisherigen Maßnahmen bleiben weiterhin bestehen.

Damit diese auch weiterhin nicht eingeführt werden muss, appelliert Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Oliver Franz (CDU) noch einmal an alle, die Maske auch ohne Verordnung aufzusetzen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann: „Wir bitten alle Wiesbadener um Verständnis und appellieren dringend, sich an die Maßnahmen und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu halten sowie auf nicht zwingend notwendige Kontakte zu verzichten.“

Außerdem weist das Gesundheitsamt noch einmal darauf hin, dass die Quarantäne-Bestimmungen eingehalten werden müssen - auch für Patienten, deren Testergebnis noch aussteht. Das bedeutet, dass jeder, der sich testen lässt, nach dem Abstrich unverzüglich nach Hause gehen muss, und keinen Kontakt zu Personen aus anderen Hausständen mehr haben darf. Erst ein negatives Testergebnis befreit von der Quarantäne, erst dann dürfen die Betroffenen auch wieder für Erledigungen wie etwa Einkäufe ihre Wohnung verlassen. Fällt der Test positiv aus, dauert die Quarantäne mindestens 14 Tage. „Die Pflicht zur Absonderung betrifft zusätzlich automatisch auch alle Angehörigen des gleichen Hausstandes. Dies gilt auch ohne schriftliche Quarantäneverfügung des Gesundheitsamtes“, ergänzt das Gesundheitsamt. Festgelegt wurde das bereits in der 1. Verordnung zur Bekämpfung der Pandemie des Landes Hessen. (nl)

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