Polizist bei Auflösung von Gruppentreffen geschlagen

Rund 25 Personen auf dem Luisenplatz

Polizist bei Auflösung von Gruppentreffen geschlagen

Die Polizei hat am frühen Samstagabend eine Personenansammlung auf dem Luisenplatz aufgelöst. Weil es dabei zu Widerstand kam, wurde ein Polizist verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, beobachteten Zeugen gegen 19:35 Uhr eine Ansammlung von rund 25 Personen auf dem Luisenplatz. Sie meldeten diesen Verstoß gegen die Coronamaßnahmen der Polizei. Als die Beamten den Platz erreichten, um das Treffen aufzulösen, stellten sie fest, dass einige aus der Gruppe betrunken waren. Sie zeigten sich uneinsichtig.

Vier Personen aus der Gruppe zeigten sich zudem aggressiv gegenüber der Polizei. Darunter waren eine 34-jährige Frau, die die Beamten fortwährend beleidigte und eine brennende Zigarette nach ihnen warf. Ein gleichaltriger Mann drohte den Polizisten ebenfalls. Weil gegen ihn bereits ein Haftbefehl vorlag, wurde er festgenommen. Ein 30-Jähriger drohte den Polizisten nicht nur, sondern schlug einem der Beamten ins Gesicht. Dabei verletzte er ihn leicht. Ein 53-Jähriger versuchte, die Festnahmen der anderen zu verhindern und drohte dabei ebenfalls den Beamten. Auch er wurde schließlich festgenommen.

Nachdem die Polizei das Treffen schließlich auflösen konnte, stellten die Beamten vier Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eine wegen Erwerbs und Besitzes von Betäubungsmitteln, die bei der Gruppe gefunden wurden. Zudem stellten die Polizisten mehrere Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus, die Treffen in der Öffentlichkeit mit mehr als zwei Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, untersagt. (mm)

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