Das vorsorgliche Abkochgebot für Trinkwasser in Teilen der Wiesbadener Innenstadt bleibt weiterhin bestehen. Das teilt die Stadt Wiesbaden am Donnerstag (1. Oktober) mit. Für eine endgültige Bewertung und eine mögliche Aufhebung seien noch weitere Proben erforderlich.
Seit Freitag (25. September) führen die die Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW) und das Gesundheitsamt vermehrt Leitungsspülungen und Untersuchungen durch. Weitere Probenahmen sind für Freitag (2. Oktober) und Dienstag (6. Oktober) geplant. Mit den Ergebnissen dieser Untersuchungen sei frühestens am Donnerstag (8. Oktober) zu rechnen. Anschließend werden die Resultate bewertet, bevor über das weitere Vorgehen informiert wird.
Strenge Kriterien für Aufhebung
Für eine Aufhebung des Abkochgebots müssen drei aufeinanderfolgende, unauffällige Untersuchungsergebnisse von allen relevanten Entnahmestellen vorliegen. Dazu gehören sowohl die bislang belasteten Stellen als auch Proben von den Grenzen des betroffenen Gebietes. Zwischen den einzelnen Untersuchungen muss ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei und maximal vier Tagen liegen.
Die Zahl der Anfragen von Bürgern sei inzwischen deutlich zurückgegangen. Daher wird die zusätzliche Wochenendbereitschaft des Infotelefons beim Gesundheitsamt eingestellt. Unter der Woche bleibt die Erreichbarkeit bestehen. Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich zudem online.