19 Verstöße gegen Corona-Auflagen am Wochenende

Kontrollen auf öffentlichen Plätzen, auf dem Wochenmarkt und in Moscheen

19 Verstöße gegen Corona-Auflagen am Wochenende

Insgesamt 19 Verstöße gegen die Kontaktsperre hat die Wiesbadener Polizei am Wochenende bisher bei ihren Kontrollen festgestellt. Auch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister Oliver Franz (CDU) waren am Samstag in der Stadt unterwegs, um sich ein Bild von der Lage an öffentlichen Plätzen zu machen.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, gab es am Freitag 161 Kontrollen, wobei in zehn Fällen die Obergrenze von Personen, die zusammen draußen unterwegs sein dürfen, überschritten wurde. Am Samstag konnte die Stadtpolizei neun Verstöße bei 253 Kontrollen feststellen.

Mende und Franz haben sich am Samstag die Situation auf dem Wiesbadener Wochenmarkt genauer angesehen. Dort konnten sie keine gravierenden Probleme feststellen, so dass der Wochenmarkt nach derzeitiger Verordnungslage in der jetzigen Form weiter betrieben werden kann. Die mittlerweile durchgeführten Änderungen beim Wiesbadener Wochenmarkt seien erfolgreich und die Entzerrung der Stände habe zu einer deutlichen Verbesserung für die Marktbesucher geführt. Die Marktstände sind mit möglichst großem Abstand platziert und über das gesamte Dern’sche Gelände, inklusive Marktplatz, De-Laspee-Straße und einem Teil des Schlossplatzes verteilt. Zudem sind an allen Ständen Vorbauten und Infoschilder angebracht.

Weil der Fastenmonat Ramadan gestartet ist (wir berichteten), gab es am Wochenende auch Kontrollen in Moscheen. Dort konnte laut Polizei kein einziger Verstoß gegen die Kontaktsperre festgestellt werden. „Der Dialog der Stadt mit den Gemeinden im Vorhinein war richtig und wichtig“, zeigen sich Oberbürgermeister Mende und Bürgermeister Franz zufrieden.

Hintergrund

Seit Beginn der Kontrollen zu den Corona-Auflagen am Mittwoch, 18. März, wurden durch die Stadtpolizei 6.180 Kontrollen und Beratungsgespräche im Wiesbadener Stadtgebiet durchgeführt. Dabei konnten 501 Verstöße festgestellt und 332 Bußgeldverfahren eingeleitet werden. In den vergangenen Wochen handelte es sich dabei fast ausschließlich um Verstöße gegen die Auflagen zur Versammlungsobergrenze. Diese besagt, dass sich in der Öffentlichkeit nur zwei Personen treffen dürfen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben. (mo)

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