Durchfahrtssperre im Künstlerviertel errichtet

Elterntaxis hatten ein nicht mehr verträgliches Ausmaß angenommen

Durchfahrtssperre im Künstlerviertel errichtet

Seit Freitagmittag läuft der einjährige Verkehrsversuch „Durchfahrtssperre am Christa-Moering-Platz“ im Künstlerviertel. Damit soll der Platz im Rheingauviertel vom Durchgangsverkehr entlastet und die Verkehrssicherheit erhöht werden.

„Besonders die Kinder der Grundschule und der benachbarten Kindertagesstätte werden von der Verkehrsberuhigung profitieren, da ihr Schul-, beziehungsweise Kitaweg nun sicherer wird“, begrüßte Ortsvorsteherin Gabriele Kammerer die etwa 9000 Euro teure Maßnahme. Die Durchfahrtssperre war bereits seit Jahren ein Wunsch des Ortsbeirats. Nun wurde sie aufgrund eines Beschlusses des Beirates umgesetzt.

Vor allem die immer höher werdende Anzahl der Elterntaxis vor der Friedrich-von-Schiller-Schule und der angrenzenden Kita und das dadurch täglich entstehende Verkehrschaos machten diesen Schritt aus Sicht des Ortsbeirates unausweichlich. Und auch das Verkehrsdezernat sah sich gezwungen, Maßnahmen zu ergreifen um damit vor allem die Verkehrssicherheit der Kinder zu erhöhen.

Durch die Sperre kann man nun nicht mehr zwischen Dotzheimer- und Homburger Straße fahren. „Die damit einhergehende geringere Lärm- und Schadstoffbelastung wird sich außerdem positiv auf die Wohnqualität im Künstlerviertel auswirken“, hofft Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne). Umfahrungsmöglichkeiten über private Straßen gibt es nun nicht mehr, die Stellplätze am Christa-Moering-Platz bleiben aber auch weiterhin nutzbar. Wer kein Anlieger ist, sollte das Künstlerviertel auf der Holzstraße oder dem zweiten Ring umfahren. (ms)

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