ESWE: Geschäftsführer Jörg Gerhard muss gehen

Aufsichtsrat trifft Enscheidung

ESWE: Geschäftsführer Jörg Gerhard muss gehen

Der Aufsichtsrat der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH hat am Montagabend beschlossen, den Geschäftsführer Jörg Gerhard mit sofortiger Wirkung abzuberufen. Das teilte der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Kowol am Dienstag mit.

Grund dafür sind die gegenüber Gerhard erhobenen Vorwürfe und das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Wiesbaden. Dabei geht es unter anderem um zu hohe Gehaltsstufen, Beförderungen und mögliche Begünstigungen von Betriebsmitgliedern. Der Geschäftsführervertrag Gerhards wurde mit sofortiger Wirkung gekündigt. Das Unternehmen wird übergangsweise vom weiteren Geschäftsführer Jan Görnemann alleine weiter geführt.

„Den 1200 Mitarbeitern, die den Wiesbadener ÖPNV jeden Tag am Laufen halten, sind wir es schuldig, das Unternehmen wieder in ruhigeres Fahrwasser zu steuern und Vertrauen zurückzugewinnen. Mit Jan Görnemann haben wir die Neuaufstellung von ESWE Verkehr seit Dezember bereits sehr vielversprechend eingeleitet und werden diese jetzt zielgerichtet weiterverfolgen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Kowol.

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