Polizei erwischt mehrere Lkw-Fahrer rund um Wiesbaden unter Alkoholeinfluss

Spitzenwert lag bei 2,29 Promille

Polizei erwischt mehrere Lkw-Fahrer rund um Wiesbaden unter Alkoholeinfluss

Bei einer hessenweiten Kontrollaktion auf Raststätten an der A3 hat die Polizei am Sonntag auch rund um Wiesbaden mehrere Lkw-Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss erwischt. Die Beamten waren unter anderem an den Tank- und Rastanlagen Medenbach, Theißtal und Camberg im Einsatz.

Bevor die Lkw-Fahrer nach dem Sonntagsfahrverbot wieder abfahren durften, sprach die Polizei Westhessen insgesamt 129 Fahrerinnen und Fahrer an und unterzog sie zum Teil einer Kontrolle. Dabei stellten die Beamten fest, dass 22 der 129 kontrollierten Fahrer teilweise erheblich unter Alkoholeinfluss standen. Bei 16 von ihnen zeigte das Atemalkoholmessgerät einen Wert zwischen 0,5 und 1,1 Promille an, die übrigen sechs lagen zum Teil sogar deutlich darüber. In elf Fällen verboten die Beamten den entsprechenden Fahrern die Weiterfahrt bis zur Ausnüchterung.

Den Rekord knackte ein rumänischer Lkw-Fahrer in Medenbach: Bei ihm konnte die Polizei einen Atemalkoholwert von 2,29 Promille feststellen. Dieser Fahrer musste sich demnach noch einige Zeit ausruhen, bis er seine Fahrt Richtung Köln fortsetzen konnte.

Bei der Kontrolle handelte es sich um eine Präventionsmaßnahme der hessischen Polizei, um Verkehrsunfälle, die durch berauschte Fahrer verursacht werden, zu vermeiden. Die Beamten fokussierten sich bei dieser Kontrolle auf gewerbliche Transporte, weil die Erfahrungen zeigen, dass einige Lkw-Fahrer, die nach dem Sonntagsfahrverbot ihren Dienst antreten, immer wieder unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehen. (js)

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