Wie geht es mit der „Sprungschanze“ an der Boelckestraße weiter?

Für einige Leser fühlt es sich an, als würden sie über eine Sprungschanze fahren, wenn sie die Kreuzung Boelckestraße/Otto-Suhr-Ring überqueren. Die Stadt kündigte an, die Straße ausbessern zu wollen – noch ist das aber nicht passiert.

Wie geht es mit der „Sprungschanze“ an der Boelckestraße weiter?

Seitdem die Kreuzung Boelckestraße/Otto-Suhr-Ring umgebaut wurde, fühlt sich die Fahrt über die Straße in Mainz-Kastel komisch an. In der Mitte der Kreuzung ist jetzt eine Erhöhung, einen Leser erinnerte das im Sommer an eine „Sprungschanze“. Laut Tiefbau- und Vermessungsamt sei das zum Zeitpunkt der Umbauarbeiten nicht anders machbar gewesen (wir berichteten). Das Amt kündigte aber an, die Straße ausbessern zu wollen, wenn sich „die Verkehrslage in Wiesbaden beruhigt hat und ausreichend leistungsfähige Umleitungsstrecken zur Verfügung stehen“. Wann wird das soweit sein?

„Die Planungen laufen, beziehungsweise sind weitgehend abgeschlossen“, erklärt ein Sprecher des Tiefbau- und Vermessungsamts auf Merkurist-Anfrage. Wann die Arbeiten starten können und die Kreuzung gesperrt wird, könne man aber noch nicht genau sagen. Das hänge von mehreren Faktoren ab.

„Zum Beispiel von der Öffnung des Knotenpunktes Boelckestraße/Ernst-Galonske-Straße, der Witterung und der verkehrlichen Entwicklung nach Öffnung der Mainzer Straße in Zusammenhang mit der Sperrung der Salzbachtalbrücke“, erklärt der Sprecher. Auch weitere Baumaßnahmen auf umliegenden Straßen würden den Zeitplan beeinflussen.

Um Unfällen vorzubeugen, hat die Stadt aber bereits etwas an der Kreuzung verändert. Im Otto-Suhr-Ring wurde schon im Juli die Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer herabgesetzt. Außerdem wurden Gefahrenzeichen aufgestellt.

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