Auf dem Freudenberg gibt es eine „Kerb to-go“

Volksfest-Klassiker zum Mitnehmen

Auf dem Freudenberg gibt es eine „Kerb to-go“

Einmal im Jahr verwandelt sich der Festplatz am Veilchenweg auf dem Freudenberg in eine Feiermeile. Wenn die Kerbe- und Carnevalgesellschaft (KCG) Freudenberg zur Kerb lädt, gehören Fahrgeschäfte, Zuckerwatte und Bratwurst dazu. Enges Schunkeln und Prosten sind in diesem Jahr aber nicht möglich. Feststimmung kommt am Veilchenweg zurzeit aber trotzdem auf.

Weil der Platz ohne das Volksfest leer steht, hat der KCG ihn einem Schausteller zur Verfügung gestellt, ohne den die Kerb unter normalen Umständen nicht möglich wäre. „Wir als KCG unterstützen in diesem Fall die Wiesbadener Firma Husar, da diese ja seit Corona keine Einnahmen mehr hatte und voraussichtlich über längere Zeit keinerlei Kerben stattfinden werden“, erklärt Jürgen Bauch, Schriftführer des Vereins.

So zieht seit einigen Tagen der Duft von gebrannten Mandeln, Crêpes und Zuckerwatte über den Freudenberg. Denn auf dem Festplatz haben drei Verkaufsstände für die beliebten Jahrmarktssüßigkeiten geöffnet - als to-go-Geschäft. Für den notwendigen Abstand zwischen Besuchern und Verkäufern sorgen rote Teppiche als Bodenmarkierungen, und ein Gitter rund um die Buden schützt vor versehentlichen Kontakten.

Geöffnet hat die „Kerb to-go“ immer mittwochs bis sonntags, von 12 bis 18 Uhr. Ein Zeitlimit für die spezielle Kerb gibt es im Moment noch nicht, erklärt Bauch, „geplant ist erst mal ein Open End“, denn der Platz werde in den kommenden Woche nicht für andere Veranstaltungen gebraucht. (mm)

Logo