Unbekannte zerstören Bäume in Wiesbaden – nun werden sie gefällt

Bäume waren aus Bürgerspenden finanziert worden

Unbekannte zerstören Bäume in Wiesbaden – nun werden sie gefällt

Unbekannte haben in den letzten zwei Monaten zwei Bäume in Wiesbaden so sehr beschädigt, dass sie gefällt werden müssen. Die Bäume waren zuvor aus Spenden von Bürgern finanziert worden. Solche Sachbeschädigungen kämen in letzter Zeit häufiger vor, so die Stadt.

Eine erst 2020 gepflanzte Steineiche in den Albrecht-Dürer-Anlagen habe tiefe Schnittwunden am Stamm, eine Eberesche in der Grünanlage am Biebricher Rathenauplatz sei angezündet worden. Beide werden in den kommenden Tagen gefällt. Die Kosten für die Beseitigung und die Ersatzpflanzungen liegen bei rund 8000 Euro, so die Stadt.

„Sehr schwer wiegen diese Fälle von Vandalismus, da es sich bei Bäumen um lebendige Pflanzen handelt, um deren Erhalt und Pflege sich die Landeshauptstadt Wiesbaden besonders bemüht und mehrere Bürgerinnen und Bürger für Neupflanzungen regelmäßig Beträge an die Stadt spenden“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Grünflächenamt pflanze jährlich 80 bis 100 neue Bäume. In den ersten drei Jahren müssten die Bäume besonders betreut werden. Sie werden wöchentlich gegossen und auf Fehlentwicklungen in der Krone überprüft. Auch die Pfosten und Baumhalterungen werden regelmäßig kontrolliert. „Die städtische Baumkolonne ist täglich im Stadtgebiet unterwegs, um den Baumbestand zu erhalten und für neue Bäume bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen, damit die Stadt Wiesbaden langfristig einen ökologischen Mehrwert erhält.“

Um bei Beschädigungen an Bäumen schnell handeln und die Täter finden zu können, bittet die Stadt Zeugen darum, diese sofort zu melden. Das Grünflächenamt (gruenflaechenamt@wiesbaden.de) oder die Polizei nehmen Hinweise entgegen.

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