Rund 12.500 Euro veruntreut: Mainzer Kleingärtner in Wiesbaden angeklagt

Der Vorsitzende soll die Einnahmen des Vereins für private Zwecke verbraucht haben.

Rund 12.500 Euro veruntreut: Mainzer Kleingärtner in Wiesbaden angeklagt

In Wiesbaden ist ein 51-jähriger Mainzer wegen veruntreuter Gelder seiner Vereinsmitglieder in Höhe von 12.365 Euro angeklagt.

Wie das Amtsgericht Wiesbaden mitteilt, habe der Mann von dem Vereinskonto mehrmals Bargeld abgehoben und für seine privaten Zwecke verbraucht. Im Falle einer Verurteilung drohe dem Mann eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

Ein Jahr lang soll der erste Vorsitzende des geschäftsführenden Vorstands eines Kleingartenvereins Gelder veruntreut haben, heißt es im Strafverfahren des Gerichts. Dem Angeklagten war die Verwaltung und Abwicklung der gesamten Einnahmen und Ausgaben des Vereins für das Vereinskonto anvertraut. Zudem habe er in zwei Fällen Mietkautionen für unterschiedliche Gartenparzellen von den jeweiligen Mietern entgegengenommen.

Die Verhandlung vor dem Wiesbadener Amtsgericht beginnt am 4. Januar 2023.

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