Unwetter in Wiesbaden: Feuerwehr im Dauereinsatz

Vollgelaufene Keller und Sturmschäden

Unwetter in Wiesbaden: Feuerwehr im Dauereinsatz

Wegen Starkregens musste die Wiesbadener Feuerwehr am Freitagabend gleich mehrmals ausrücken. Die Unwetterzelle war zwischen 17:30 Uhr und 18 Uhr über das Wiesbadener Stadtgebiet gezogen und sorgte für zahlreiche vollgelaufene Keller und andere unwetterbedingte Einsätze. Insgesamt gab es für Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren mehr als 50 Einsätze.

Um die Unwettereinsätze abzuarbeiten, alarmierte die Berufsfeuerwehr zehn Freiwillige Feuerwehren. Die Einsatzkräfte pumpten zahlreiche vollgelaufene Keller aus, entfernten Verkehrshindernisse und beseitigten vereinzelte Sturmschäden. Die Einsatzmaßnahmen dauern zur Stunde noch an. Insgesamt waren in der Spitze circa 100 ehrenamtliche Einsatzkräfte beteiligt.

Parallel dazu waren auch die Kräfte der Berufsfeuerwehr bei einer Reihe von dringenden Einsätzen gefordert: Zweimal mussten Objekte überprüft werden, deren automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Einmal meldete ein Anrufer den Brand einer elektrischen Anlage.

In der Kostheimer Uthmannstraße und auf der A66 zwischen Biebrich und dem Schiersteiner Kreuz wurden Verkehrsunfälle gemeldet. Zwei steckengebliebene Aufzüge mussten von Einsatzkräften der Feuerwehr geöffnet werden, um Personen zu befreien. Zuletzt wurde ein brennender Bus auf der Biebricher Allee gemeldet. Hier stellte sich heraus, dass nur die Bremsen heiß gelaufen waren.

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