Drei kuriose Geschichten aus Wiesbaden

Es gibt Dinge, die gibt's gar nicht. In unserer Reihe „Kuriose Geschichten aus Wiesbaden“ präsentieren wir Euch lustige, verrückte oder einfach nur merkwürdige Storys aus der Landeshauptstadt.

Drei kuriose Geschichten aus Wiesbaden

Manchmal passieren Sachen in Wiesbaden, die es auf eine Leinwand schaffen könnten. Ein LKW-Fahrer bewirft einen anderen mit einer Zitrusfrucht? Ganz normal. Ein Blindenstreifen am Hauptbahnhof führt geradewegs gegen einen Schaukasten? Logisch. Von diesen kuriosen Geschichten haben wir Euch bereits erzählt. Doch das waren noch lange nicht alle. Wir haben drei weitere verrückte Ereignisse für Euch, die so nur in Wiesbaden passiert sind.

PKW-Kennzeichen mit Edding gefälscht

Man kennt es: Der TÜV am Auto ist abgelaufen, man hat es aber zu spät gemerkt. Die meisten Menschen würden die Hauptuntersuchung einfach nachholen, nicht aber ein 30-Jähriger Wiesbadener. Denn der hat kurzerhand einen Edding gezückt und das Datum auf seinem Kennzeichen einfach geändert. Eigentlich keine dumme Idee — von weitem wäre es vielleicht nicht sofort aufgefallen. Allerdings baute der junge Mann einen Unfall, woraufhin die Polizei ihn und sein Auto genauer unter die Lupe nahm.

Und dabei stellte sich nicht nur heraus, dass er das Kennzeichen gefälscht hat, sondern auch, dass er das Datum gegen einen Monat in der Vergangenheit ausgetauscht hat. Das Kennzeichen gehörte außerdem gar nicht zu dem Auto, das er gefahren war. Dann war es auch keine Überraschung mehr, dass der Fahrer unter starkem Alkohol- und Drogeneinfluss stand.

Mit Joint in der Tasche im Polizeirevier pöbeln

Ähnlich undurchdacht ging ein 51-jähriger Wiesbadener vor. Er hatte sich scheinbar mit einem Nachbarn gestritten und wollte ihn bei der Polizei anzeigen. Soweit so gut. Fest entschlossen ging er also zum Revier, um für Recht und Ordnung zu sorgen. Damit hätte er allerdings vielleicht noch ein paar Stunden warten sollen, denn der Streit — und der Alkohol, den er intus hatte — sollten ihn später in eine missliche Lage bringen.

Denn scheinbar aus Frust beleidigte er die Beamten vor Ort, trat auf die Tür des Polizeireviers ein und verletzte sich dabei, sodass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Und als wäre all das nicht genug, stellte sich bei späteren Ermittlungen heraus, dass der Mann zuvor nicht nur auch die Tür seines Nachbarn eingetreten hatte, sondern auch einen Joint bei sich trug, als er ins Polizeirevier ging.

Stellenausschreibung sucht nach „Psychopathen“

Kein Job, keine herausragenden Fähigkeiten, aber ein bisschen „psycho“ bist Du schon? Dann wäre die Stellenausschreibung des Horror-Zirkus im März genau das richtige für Dich gewesen. Im Rahmen der Show „Asylum - Das Irrenhaus“ in Wiesbaden, suchte der Wanderzirkus nach Psychopathen-Darstellern, die die Gäste während des Einlasses erschrecken. Einen Lohn bekamen die „Psychopathen“ zwar nicht, dafür aber Freikarten und freie Verpflegung im Zirkus. Übrigens sucht der Zirkus auch in anderen Städten immer wieder nach Psychopathen- und Patientendarstellern. Für eine Karriere als professioneller Erschrecker in Gruselklamotten ist es also noch nicht zu spät. (pk)

Logo