Drei kuriose Geschichten aus Wiesbaden

Es gibt Dinge, die gibt's gar nicht. In unserer Reihe „Kuriose Geschichten aus Wiesbaden“ präsentieren wir Euch lustige, verrückte oder einfach nur merkwürdige Storys aus der Stadt.

Drei kuriose Geschichten aus Wiesbaden

Eine Frau wollte ihr Baby über Ebay verkaufen, am Hauptbahnhof werden Blinde gegen die Wand geführt und ein Lkw-Fahrer bewirft einen anderen mit einer Frucht — ob Ihr es glaubt oder nicht, all diese Sachen sind in Wiesbaden passiert. Und das sind noch lange nicht alle kuriosen Geschichten, die es zu erzählen gibt. Wir haben drei weitere verrückte Ereignisse für Euch, die so nur in Wiesbaden passiert sind.

Straßenrennen auf der Biebricher Allee — Blitzer vergessen

Wirklich jeder Wiesbadener weiß: Wer auf der Biebricher Allee in Richtung Hauptbahnhof fährt, sollte penibel darauf achten, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nicht zu überschreiten. Denn kurz vor dem Bahnhof wartet ein Blitzer auf Verkehrssünder. An zwei Autofahrern scheint diese Information aber vollkommen vorbeigegangen zu sein. Denn ein Lamborghini- und ein VW-Golf-Fahrer lieferten sich eines Nachts anscheinend ein illegales Rennen auf der Strecke. Während die Polizei die beiden Racer vor Ort nicht mehr antreffen konnte, machte der Blitzer ein Foto für die Ewigkeit: Die beiden waren mit ganzen 133 km/h und damit über 80 km/h schneller als erlaubt unterwegs.

Mysteriöse Zettelbotschaften

Im vergangenen Dezember rätselten die Biebricher zwar schon nicht mehr über die beiden Rennfahrer, dafür aber über „PP“. Denn damit unterzeichnete ein Unbekannter Zettel, die an mehreren Laternen im Stadtteil hingen. Offenbar versuchte er, über die Zettelbotschaften einen Termin mit jemandem auszumachen. Gerichtet waren die mysteriösen Botschaften an einen „Bam Bam“. „PP“ fragte ihn immer wieder, ob er denn nicht Lust auf einen Besuch im Kino oder einen Tanz habe. Sein letzter Zettel mit den Worten „Vergiss mich nedd! Lg PP“ blieb allerdings für immer unbeantwortet — wer PP und Bam Bam sind und ob sie sich endlich getroffen haben, bleibt bis heute ein Rätsel.

Geld im Briefkasten

Eine noch schönere Aufmerksamkeit als Zettel an Laternen fanden einige Wiesbadener in den vergangenen Jahren immer wieder in ihren Briefkästen. Ein Unbekannter hatte ihnen einfach so einen Fünf-Euro-Schein zukommen lassen. Der Hobby-Postbote wollte damit anscheinend eine Welle der Freude auslösen, denn an dem Geld hing auch eine Botschaft: „Ich hoffe, ich habe Ihnen heute eine kleine Freude bereitet. Es wäre schön, wenn Sie dies auch für einen anderen Menschen tun könnten, es muß ja nicht in gleicher Form sein.“ Eine kuriose Geschichte mit einem schönen Hintergrund.

Hier kommt ihr zu Teil 1, Teil 2 und Teil 3 unserer Reihe rund um kuriose Geschichten aus Wiesbaden.

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