Drei kuriose Geschichten aus Wiesbaden

Es gibt Dinge, die gibt's gar nicht. In unserer Reihe „Kuriose Geschichten aus Wiesbaden“ präsentieren wir Euch lustige, verrückte oder einfach nur merkwürdige Storys aus der Stadt.

Drei kuriose Geschichten aus Wiesbaden

Immer wieder passieren Dinge in Wiesbaden, die es auch auf eine Kinoleinwand schaffen könnten. Wir haben drei weitere verrückte, kuriose und merkwürdige Geschichten für Euch, die so nur in Wiesbaden passiert sind.

Kopfnuss nach Streit um Hantelbank

Wenn es um den Muskelaufbau geht, verstehen manche so gar keinen Spaß. Für zwei Wiesbadener Fitnessstudiobesucher scheint der Sport zumindest eine sehr ernste Angelegenheit zu sein. Weil sie sich nicht einigen konnten, wer eine Gewichtsscheibe an einer Hantelbank als nächstes benutzen darf, wurde einer der Sportler aggressiv und verpasste seinem 22-jährigen Kontrahenten eine Kopfnuss. Ob er danach weitertrainieren konnte und wer das Gewicht letztlich als erstes nutzen durfte, ist nicht bekannt.

Streit an der Hantelbank

Gummipuppe im Rhein

Ist es ein Mensch, oder doch nur ein Gegenstand? Wenn etwas in mehreren Metern Entfernung im Wasser treibt, ist das gar nicht so leicht zu erkennen. Das zeigt sich regelmäßig in Feuerwehrmeldungen von Einsätzen am Rhein. Weil man in dem Fluss nicht schwimmen darf, setzen besorgte Spaziergänger immer wieder Notrufe ab. Da kann es schon Mal passieren, dass es wegen einer Gummipuppe zu einem Großeinsatz kommt, wie beispielsweise im Sommer 2017. Dabei entstehen zwar lustige Foto, wie das der Polizei Mainz, auf dem die gerettete Gummipuppe im Polizeiauto zu sehen ist, so ein Einsatz kostet aber Zeit und Geld. Gummipuppen-Besitzer sollten ihr Spielzeug also lieber nicht zum Schwimmen ausführen.

Gummipuppe im Rhein

Durchsage „Warschau, Warschau“ hält Wiesbadener wach

„Achtung, Achtung, Warschau, Warschau!“, schallte es eines Nachts durch die Wiesbadener Innenstadt. „Was ist denn das für eine Durchsage“, fragten die ersten aus dem Halbschlaf gerissenen Wiesbadener gegen 22 Uhr auf Facebook. Woher die Durchsage kam, konnten die Wiesbadener schnell gemeinsam herausfinden: Die Stimme drang offensichtlich durch das Karstadt-Gebäude. Was sie ihnen sagen wollte, konnten sie sich aber nicht erklären. Später stellte sich heraus, dass eine Brandmeldeanlage angesprungen war - es handelte sich zwar um einen Fehlalarm, damit erklärte sich aber die Durchsage. Bei einem ähnlichen Fall in der Singener Innenstadt zogen sich „Karstadt“-Mitarbeiter auf die Durchsage hin Warnwesten an und brachten die Kunden zu den Ausgängen. „Warschau“ war also ihr gemeinsames Codewort für einen ausgebrochenen Brand.

Durchsage hält Wiesbadener wach


Hier kommt ihr zu
Teil 1, Teil 2 ,Teil 3 und Teil 4 unserer Reihe rund um kuriose Geschichten aus Wiesbaden. (rk)

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