Wegen Mordermittlung: Gustav-Stresemann-Ring wird gesperrt

Neuer Termin am Donnerstagabend (12. Januar)

Wegen Mordermittlung: Gustav-Stresemann-Ring wird gesperrt

Für die Rekonstruktion eines tödlichen Verkehrsunfalls soll der Gustav-Stresemann-Ring am Donnerstag, den 12. Januar, gegen 20:30 Uhr gesperrt werden. Das meldet die Stadt Wiesbaden.

Nach einem Unfall mit Todesfolge wird derzeit in Wiesbaden wegen Mordes ermittelt. Eigentlich war die Unfallrekonstruktion bereits für Mitte Dezember geplant, musste aber wegen des Wetters entfallen. Jetzt steht der neue Termin fest: Die Simulation wird am Donnerstag, 12. Januar, in den Abendstunden gegen 20:30 Uhr erfolgen. Dabei soll ermittelt werden, welches Sichtfeld die Unfallbeteiligten vor dem Zusammenstoß hatten. Am besten kann dies festgestellt werden, wenn ähnliche Bedingungen herrschen wie am Unfalltag. Darum wird die Simulation im fließenden Verkehr und ohne „Begleitverkehr“ erfolgen.

Für die Rekonstruktion muss der Gustav-Stresemann-Ring stadtauswärts unmittelbar hinter der Kreuzung Friedrich-Ebert-Allee / Salzbachstraße bis zum Kreuzungsbereich Wittelsbachstraße gesperrt werden. Auch alle Zufahrten auf den Gustav-Stresemann-Ring sind von der Sperrung betroffen. Nur so wird es möglich, den Fahrweg bzw. die Sichtverhältnisse des Beschuldigten ohne „Begleitverkehr“ zu dokumentieren. Während der Maßnahme wird auch eine Drohne für Übersichtsaufnahmen im Einsatz sein.

Auch Busse werden umgeleitet

Durch die Straßensperrung ist mit Einschränkungen im abendlichen Straßenverkehr zu rechnen. Alle ESWE-Linien, die vom Hauptbahnhof, Bussteig A, kommen, werden über die Gartenfeldstraße umgeleitet. Die Haltestelle „Statistisches Bundesamt” entfällt stadtauswärts. Die Haltestellen „Mainzer Straße” entfallen während der Sperrung in beide Richtungen.

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