Limburger Lkw-Unfall: Polizei schließt Terror-Motiv aus

Keine Verbindungen in gewaltbereite islamistische Szene

Limburger Lkw-Unfall: Polizei schließt Terror-Motiv aus

Rund eine Woche nachdem ein 32-Jähriger in Limburg mutmaßlich absichtlich mit einem Lkw in mehrere parkende Autos gefahren war, schließt die Polizei einen terroristischen Hintergrund aus. Das meldet die Deutsche Presseagentur (DPA) am Dienstag.

Demnach erklärte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Westhessen, dass Polizeipräsident Stefan Müller bereits am Montagabend die Limburger Stadtverordneten darüber informiert hatte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gebe es keine Verbindung des tatverdächtigen Syrers in die gewaltbereite islamistische Szene.

Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat die Ermittlungen wieder an die Limburger Polizei abgegeben. Das bestätigte ein Sprecher am Dienstag. Das LKA hatte die Ermittlungen zeitweise übernommen, da ein terroristischer Hintergrund der Tat nicht ausgeschlossen werden konnte.

Ein 32-jähriger Syrer soll am Montag, den 7. Oktober, einen Lkw entführt und anschließend absichtlich an einer Kreuzung in Limburg ungebremst auf mehrere parkende Fahrzeuge aufgefahren haben. Die Autos wurden ineinandergeschoben, acht Menschen wurden dabei verletzt. Auch der 32-Jährige trug Verletzungen davon. Er wurde festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. (ms)

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