Sattelzug beschädigt 80 Meter Leitplanke auf A66 bei Wiesbaden

Ein Lkw-Unfall auf der A66 bei Wiesbaden sorgte für Aufsehen. Erste Meldungen sprachen von einem Kollaps des Fahrers und einer Rettungsaktion. Doch die Wahrheit sah anders aus.

Sattelzug beschädigt 80 Meter Leitplanke auf A66 bei Wiesbaden

Auf der A66 bei Wiesbaden ist am Donnerstagabend ein Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen und hat dabei einen hohen Schaden verursacht. Das meldet das Polizeipräsidium Westhessen.

Der aus Litauen stammende Lkw war gegen 18:40 Uhr auf der A66 zwischen den Anschlussstellen Erbenheim und Nordenstadt in Richtung Frankfurt unterwegs. Laut Polizei kam der 53-jährige Fahrer aus eigener Schuld nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Sattelzug beschädigte rund 80 Meter der Leitplanke, bevor er auf dem Standstreifen zum Stehen kam. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Polizei dementiert Gerüchte um dramatische Rettung

Erste Meldungen, nach denen der aus der Ukraine stammende Fahrer am Steuer einen Kollaps erlitten habe, bewahrheiteten sich nicht. Auch Gerüchte, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer den Lkw durch ein Ausbremsmanöver gestoppt hätte, wies die Polizei zurück.

Als die Rettungskräfte am Unfallort eintrafen, klagte der 53-Jährige über Übelkeit. Er wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber kurze Zeit später wieder verlassen. Während der Unfallaufnahme kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen.