Zwei Fußgänger auf Autobahnen in der Region tödlich verletzt

Identitäten noch unbekannt

Zwei Fußgänger auf Autobahnen in der Region tödlich verletzt

Bei zwei Unfällen auf den Autobahnen rund um Wiesbaden sind seit Mittwochabend Fußgänger ums Leben gekommen. Das melden die Polizeidirektionen.

Demnach ist die Überleitung von der A60 aus Mainz zur A67 in Richtung Frankfurt seit dem frühen Donnerstagmorgen gesperrt, weil es dort zu einem Unfall zwischen einem Lkw und einem Fußgänger kam. Nahe dem Autobahndreieick überrollte dort gegen 5 Uhr auf Höhe der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost ein Lkw-Fahrer eine Person, die dabei tödlich verletzt wurde. Die Identität des Fußgängers konnte noch nicht geklärt werden.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich bereits am Mittwochabend auf der A3. Dort wurde eine Frau von einem Lkw erfasst. Dieser war gegen 19:14 Uhr auf der Autobahn bei Limburg in Fahrtrichtung Köln unterwegs. Plötzlich betrat die Frau unvermittelt von rechts kommend die Fahrbahn. Als der Lkw-Fahrer die Frau bemerkte, legte er eine Vollbremsung ein, konnte sein Fahrzeug aber nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen. So kam es zum Zusammenstoß mit der Fußgängerin. Dass die Frau unvermittelt auf die Autobahn kam, bestätigten der Polizei auch mehrere Zeugen und Ersthelfer vor Ort.

Die Frau erlitt beim Zusammenstoß mit dem Lkw schwere Verletzungen, an denen sie starb. Warum sie zu Fuß auf der Autobahn unterwegs war, konnte nicht geklärt werden. Auch trug die Frau keine Ausweispapiere bei sich, ihre Identität ist deshalb bisher nicht geklärt worden. Ihr Alter wird auf etwa 40 bis 50 Jahre geschätzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde das Unfallfahrzeug sichergestellt. Die A3 blieb auf dem Streckenabschnitt während der Bergungs- und Rettungsmaßnahmen bis 21:30 Uhr gesperrt. So kam es zu einem Stau, der sich auf rund 9 Kilometer Länge zog. Die Krimimalpolizei Limburg hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen und versucht herauszufinden, wer die Tote war und wie sie auf die Autobahn kam. (ms)

Logo