Wer jetzt ins ehemaliges Grandhotel in der Wiesbadener Innenstadt zieht

Der neue Sitz in der Innenstadt soll mehr Platz und neue Möglichkeiten bieten.

Wer jetzt ins ehemaliges Grandhotel in der Wiesbadener Innenstadt zieht

Die Volkshochschule (VHS) Wiesbaden zieht nach drei Jahrzehnten im Europaviertel in die Innenstadt um. Wie die Stadt Wiesbaden mitteilt, wurde der Mietvertrag für die neuen Räume in der Luisenstraße 4-6 nun unterzeichnet. In dem Gebäude befand sich früher das Grandhotel „Metropole“.

Der Umzug wurde notwendig, da sich die Anforderungen an die Erwachsenenbildung verändert haben. An manchen Tagen besuchen laut der VHS mehr als Tausend Kursteilnehmer die Einrichtung. „Der neue Standort bietet deutlich größere Kursräume, und die zentrale Lage verbessert die Erreichbarkeit auch mit dem öffentlichen Nahverkehr noch einmal merklich“, so Kulturdezernent Dr. Hendrik Schmehl.

Neue Möglichkeiten in historischem Ambiente

Die modern ausgestatteten und barrierefreien Räume sollen künftig neue Veranstaltungsformate ermöglichen. So wird die neue VHS unter anderem über eine eigene Lehrküche und einen großen historischen Saal verfügen. Die Miete wird dabei auf einem ähnlichen Niveau wie am alten Standort im Europaviertel liegen. „Neue Räume bieten auch neue Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Umfelds“, so Schmehl.

Der Umzug ist in zwei Phasen geplant. Die erste Phase soll in den Herbstferien im Oktober beginnen. Dann ziehen die Anmeldung und der Fachbereich „Arbeit & Beruf“ in die neuen Räume. Die restlichen Fachbereiche folgen im kommenden Jahr. Der bisherige Standort in der Villa Schnitzler bleibt bestehen.

Der vollständige Umzug soll bis zum Sommer des kommenden Jahres abgeschlossen sein, abhängig von Genehmigungen und dem Baufortschritt. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sieht in dem Schritt auch eine Chance für die Stadt: „Die VHS im Herzen der Stadt anzusiedeln ist nicht nur eine gute Lösung für die Einrichtung selbst, sondern auch für die Belebung der Innenstadt“.