Bald fahren Wasserstoff-Busse durch Wiesbaden

Umweltfreundliche Busse auch für Mainz und Frankfurt

Bald fahren Wasserstoff-Busse durch Wiesbaden

Insgesamt elf mit Wasserstoff angetriebene Brennstoffzellen-Busse sollen ab Ende 2018 durch Mainz, Wiesbaden und Frankfurt fahren. Vertreter der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen überreichten der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) und der ESWE Verkehr am Montag entsprechende Förderbescheide.

Beide Länder unterstützen mit jeweils 1 Millionen Euro den Bau einer Wasserstofftankstelle auf dem Gelände der ESWE in Wiesbaden. Dort sollen die Wasserstoff-Busse aus Mainz und Wiesbaden aufgetankt werden, sobald das Projekt „H2Bus Rhein-Main“ gestartet ist. Der Wasserstoff für die Busse wird im Energiepark in Mainz-Hechtsheim aus Windenergie produziert. Acht der elf Busse, die durch ihren Antrieb deutlich leiser als herkömmliche Busse sein sollen, werden in Mainz und Wiesbaden unterwegs sein, die restlichen drei Busse sollen durch Frankfurt fahren.

Für den Wiesbadener Verkehrsdezernenten Andreas Kowol ist die Förderung durch die Länder ein wichtiger Schritt für die Stadt, denn: „Brennstoffzellen-Busse sind neben Citybahn und E-Bussen eine der drei Säulen des emissionsfreien ÖPNV in Wiesbaden.“ Zudem sei es ein weiteres Beispiel für die rheinübergreifende Zusammenarbeit - das sagt auch der Geschäftsführer der ESWE Jörg Gerhard: „Das Projekt ist ein hervorragendes Beispiel der guten Zusammenarbeit von ESWE Verkehr und MVG und ich bedanke mich ausdrücklich für die finanzielle Förderung durch die beiden Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz.“

Im Jahr 2016 hatten sich die MVG, ESWE und die Frankfurter traffiQ gemeinsam mit anderen Verkehrsbetrieben in Europa für die Teilnahme an einer Förderinitiative der Europäischen Union beworben. Die Initiative will den Einsatz von mehreren Brennstoffzellen-Bussen im öffentlichen Nahverkehr testen. Die EU-Fördergelder sind mittlerweile bewilligt, weitere Zuschüsse vom Bund beantragt.

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