Auf dem Wiesbadener Schlossplatz werden 24 neue Bäume gepflanzt. Die Aktion ist Teil der Umgestaltung des zentralen Platzes im „Herzen der Stadt“, wie die Stadtverwaltung mitteilt.
Der Schlossplatz ist regelmäßig Schauplatz großer Veranstaltungen wie der Rheingauer Weinwoche und des Sternschnuppenmarkts. Die Neugestaltung soll dieser intensive Nutzung nun unterstützen. „Die neuen Baumstandorte sind so angelegt, dass sie den besonderen Anforderungen dieses Platzes besser gerecht werden“, erklärt Baudezernent Andreas Kowol (Grüne). „Damit verbinden wir die intensive Nutzung des Schlossplatzes mit einer nachhaltigen und zeitgemäßen Entwicklung des öffentlichen Raums.“
„Schwammstadt-Prinzip“ für gesunde Bäume
Um den Bäumen langfristig gute Wachstumsbedingungen zu bieten, werden großzügige Baumquartiere mit einem unterirdischen Bewässerungssystem angelegt. Zisternen speichern Wasser, das dann zur Versorgung der Bäume dient. „So entsteht die Voraussetzung dafür, dass sich Bäume an einem so stark genutzten Ort dauerhaft gut entwickeln können“, erläutert Bürgermeisterin und Grünflächendezernentin Christiane Hinninger (Grüne). Mit diesem „Schwammstadt-Prinzip“ stärke man die Aufenthaltsqualität und setze ein wichtiges Element der Klimavorsorge um.
Bei der Auswahl der Bäume wurde sowohl auf gestalterische als auch auf klimatische Anforderungen geachtet. Gepflanzt werden drei verschiedene Arten: Zierkirschen (Prunus serrulata), Tulpenbäume (Liriodendron tulipifera) und Weiße Maulbeerbäume (Morus alba). Diese sollen den Platz künftig dauerhaft prägen.