Das Wiesbadener Unwort des Jahres 2022 ist...

In Deutschland wird jedes Jahr das „Unwort des Jahres“ gewählt. Aber welches Wort können die Wiesbadener nicht mehr hören? Merkurist hat seine Leser nach dem Wiesbadener Unwort 2022 gefragt.

Das Wiesbadener Unwort des Jahres 2022 ist...

Welches Wort kann man als Wiesbadener einfach nicht mehr hören? Das haben wir die Merkurist-Leser in unserer Umfrage gefragt – gesucht war das Unwort des Jahres 2022. Sieben Begriffe haben wir zur Abstimmung gestellt, hier ist das Ergebnis:

Platz 5

Kurz vor Jahresende platzte plötzlich diese Nachricht herein: Die Stadt Wiesbaden beendet nach nur einem Jahr das Projekt Wasserstoff-Busse wieder. Immerhin 8 Prozent der Teilnehmer an unserer Umfrage haben sich für Wasserstoff-Busse als Nerv-Wort 2022 entschieden. Nervig wohl auch deshalb, weil ESWE Verkehr noch im Oktober 2021 geplant hatte, die komplette Busflotte auf Wasserstoff-Fahrzeuge umzustellen. Eine für zwei Millionen Euro errichtete Wasserstofftankstelle ist damit praktisch über Nacht nutzlos für den Wiesbadener Verkehrsbetrieb geworden.

Platz 4

Das Wort Baustelle sorgte bei 9 Prozent der Merkurist-Leser für Nerv-Alarm, denn in der Stadt fühlt es sich manchmal so an, als würde an jeder Stelle gebaut und gewerkelt werden. Dazu kommt: Die Baustellen sorgen teils für massive Einschränkungen im Straßenverkehr. ESWE Verkehr nannte die vielen Baustellen kürzlich sogar als einen der Gründe dafür, dass derzeit viele Busfahrten ausfallen.

Platz 3

Platz 3 des Nerv-Wortes des Jahres 2022 geht nach Meinung der Merkurist-Leser an den Begriff Maskenpflicht (9 Prozent). Zu Beginn des Jahres war die Pflicht im Leben vieler Menschen noch deutlich präsenter als inzwischen. Statt Maskenpflicht im Freien gibt es jetzt nur noch die Pflicht zum Tragen der Schutzmaske in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern oder im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Gut möglich, dass 2023 auch dort die Maskenpflicht fällt.

Platz 2

Satte 28 Prozent der Teilnehmer an unserer Umfrage finden, dass das Wiesbadener Unwort des Jahres 2022 Busausfälle lauten sollte. Gerade erst im September hatte ESWE Verkehr seinen Fahrplan an den akuten Personalmangel angepasst, im Oktober wurde das Fahrtenpensum dann doch noch etwas ausgeweitet. Doch in den Monaten zuvor fuhren viele Linien nur extrem reduziert. Bei vielen Fahrgästen bleibt da nur die Hoffnung, dass im Wiesbadener ÖPNV 2023 wieder alles besser wird.

Platz 1

34 Prozent der Merkurist-Leser waren sich einig: Das Unwort des Jahres 2022 in Wiesbaden lautet Salzbachtalbrücke. Schon 2021 triumphierte die Brücke bei unserer Umfrage, damals sogar mit satten 56 Prozent der Stimmen. Wie es aktuell um das Dauerthema Salzbachtalbrücke steht, erfahrt ihr hier.

Auf den weiteren Plätzen landeten die Vorschläge Layla (7 Prozent) und Energiekrise (5 Prozent).

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