„Foto Besier“ wird für Nachfolger umgebaut

Nach drei Jahren Leerstand wird das Geschäftshaus, in dem bis 2016 der Fotofachhändler „Besier“ eine Filiale betrieb, umgebaut. Ein Nachmieter für das Ladenlokal im Erdgeschoss steht schon in den Startlöchern.

„Foto Besier“ wird für Nachfolger umgebaut

Es tut sich was am „Besier-Haus“ in der Wiesbadener Kirchgasse. Nachdem das Fotogeschäft 2016 Insolvenz anmelden und seine Läden schließen musste, stand das Ladengeschäft die vergangenen drei Jahre leer. Doch seit einiger Zeit wird in der Hausnummer 20 gearbeitet.

Umfangreiche Bauarbeiten

Hinter dem Bauzaun, der die Fußgängerzone an der Stelle verengt, erkennt man, dass die komplette Schaufensterfront bereits abgerissen wurde. Doch nicht nur an der Vorderseite des Hauses finden Bauarbeiten statt. Für den Umbau musste auch ein Kran her. Dieser steht aus Platzgünden auf der Luisenstraße, die deshalb im Moment einspurig und nur bis zur Kreuzung an der Kirchgasse von der Schwalbacher Straße aus befahrbar ist.

Auch Merkurist-Leserin Gaby hat die Baustelle schon bemerkt. In einem Snip fragt sie, ob mit den Bauarbeiten auch schon feststeht, welches Geschäft als Nachmieter einziehen wird.

Streetwear und Sneakers

Wer nach dem Umbau in das Ladenlokal einzieht, weiß das Immobilienunternehmen Lührmann aus Düsseldorf, das den Einzug begleiten wird. Das Unternehmen kündigte als Nachfolger die Kette „JD Sports“ an. Statt Fotoequipement wird es dann in Zukunft Sportmode und vor allem Sneaker zu kaufen geben — von beliebten Sportmarken und auch eigenen Kollektionen. Dabei wird die neue Filiale für die Kette die erste in Wiesbaden sein. Bisher betreibt „JD Sports“ deutschlandweit 50 Läden und kommt auf 2600 Geschäfte weltweit. Nach eigenen Angaben gilt die Kette in England als Marktführer in ihrem Segment.

Bis es soweit ist, muss aber zunächst das Besier-Haus fertig umgebaut werden. Wie lange genau die Baustelle noch dauert, ist dabei noch nicht bekannt. Die Immobilienfirma hofft jedoch, den Umbau bis Anfang 2020 abgeschlossen zu haben. Der neue Mieter könnte dann im zweiten Quartal des nächsten Jahre einziehen. (ts)

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