Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbaden

Am Mittwoch (24. November) ist die neue Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten. Welche Regeln jetzt gelten.

Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbaden

Wegen steigender Infektionszahlen und einer drohenden Überlastung des Gesundheitssystems haben Bund und Länder entschieden, die Corona-Regeln weiter zu verschärfen. Seit Mittwoch (24. November) gilt auch in Hessen eine neue Corona-Verordnung. In unserer Übersicht lest ihr, welche Regeln jetzt im Land greifen.

2G

  • Für Veranstaltungen (über 25 Personen) und im Kulturbetrieb in geschlossenen Räumen gilt nun die 2G-Regelung (bisher 3G+PCR), nur mit Abstand und Maske. Zudem müssen Großveranstaltungen in Innenräumen ab 1.000 Teilnehmer (statt bisher ab 5.000) künftig genehmigt werden.

  • In Innenräumen von Freizeiteinrichtungen, Sportstätten, Kulturstätten, Gaststätten, Spielbanken und Spielhallen gilt ebenfalls die 2G-Regel (bisher 3G+)

  • Körpernahe Dienstleistungen: Soweit nicht medizinisch notwendig oder zur Grundversorgung gehörend (wie z.B. Frisöre) dürfen diese nur von Geimpften und Genesenen in Anspruch genommen werden (vorher 3G+).

  • Übernachtungsbetriebe: Auch hier gilt die 2G-Regelungen, außer für beruflich bedingte Übernachtungen (dann 3G mit täglichen Tests).

  • Gemeinschaftseinrichtungen: Dazu zählen etwa Speisesäle und Schwimmbäder.

2G plus Test

  • Innenräume von Diskotheken und Prostitutionsstätten: Eintritt erhalten nur geimpfte oder genese Personen. Zusätzlich muss ein tagesaktueller Schnelltest vorgelegt werden. Im Außenbereich von Diskotheken gilt die 2G-Regelung.

  • Optional kann beispielsweise in der Gastronomie nur Zutritt für geimpfte oder genesene Personen plus tagesaktuellem Schnelltest gelten. Dann kann auf Abstand und Maske verzichtet werden.

3G

  • Arbeitsplatz: Nur noch Beschäftigte mit 3G-Status dürfen ihre Arbeitsstätte betreten. Ungeimpfte müssen für Testnachweise an allen Arbeitstagen sorgen. Der Arbeitgeber hat nun das Recht, den Geimpft-, Genesen- oder Getestet-Status einzusehen und zu verarbeiten, aber nicht langfristig zu speichern. Wenn es aus betrieblichen möglich ist, muss Homeoffice ermöglicht werden.

  • ÖPNV: In Bussen und Bahnen gilt ebenfalls die 3G-Regel. Kontrolliert werden soll stichprobenartig in unterschiedlicher Form – auch gemeinsam mit Ordnungsbehörden und Polizei. Details dazu findet ihr hier.

  • Medizinische Einrichtungen: Die 3G-Regel gilt sowohl für Mitarbeitende als auch Besucher von: Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Arztpraxen, Reha-Kliniken oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Sie müssen demnach entweder geimpft oder genesen sein oder einen Nachweis über einen negativen, höchstens 24 Stunden alten Schnelltest (PCR-Test: 48 h) vorlegen. Ein überwachter Selbsttest ist ebenso zulässig. Die Einrichtungen müssen zudem Tests vor Ort anbieten. Auch geimpfte und genesene Mitarbeitende müssen zweimal pro Woche getestet werden. Patienten und Bewohner der Einrichtungen sind von dieser Regelung ausgenommen.

  • Bildungseinrichtungen: An Hochschulen, Akademien und außerschulischen Bildungseinrichtungen gilt eine flächendeckende 3G-Regel:

Maskenpflicht

  • Bildungseinrichtungen: Einheitliche Maskenpflicht für Sitzplätze in Schulen, Hochschulen und sonstigen Bildungseinrichtungen sowie in Übernachtungsbetrieben, bei Veranstaltungen, in Kinos, Theatern sowie bei entsprechenden Arbeitsplatzsituationen.

  • In der Gastronomie kann die Maske weiterhin an Sitzplätzen abgenommen werden

  • Kunden körpernaher Dienstleistungen sollen FFP2-Masken (oder vergleichbar) tragen

Ausnahmen

Ausgenommen von der 2G- und 2G+-Regelung sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre sowie Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

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