Im Neubaugebiet Bierstadt-Nord in Wiesbaden ist der südliche Teil des neuen Spielplatzes offiziell eröffnet worden. Das teilt die Landeshauptstadt mit. Kinder finden dort Spielangebote zum Klettern, Rutschen und Hüpfen.
„Spielplätze sind mehr als Orte zum Spielen – gerade in einem neu entstandenen Quartier. Sie sind Treffpunkte für Familien und wichtige Bausteine für eine lebenswerte Stadt“, sagt Bürgermeisterin Christiane Hinninger. Mit dem Spielplatz wolle man einen Ort schaffen, „an dem man sich gern aufhält, den alle Kinder bespielen können und der für die Herausforderungen des Klimawandels gerüstet ist.“
Herzstück der Anlage ist ein Kletterturm mit Hängebrücke, verschiedenen Kletter- und Balancierelementen sowie einer geschwungenen Rutsche. Ein ebenerdiges Bodentrampolin, eine Vogelnestschaukel und Federwippen für Kleinkinder ergänzen das Angebot. Ein besonderer Fokus liegt auf der Inklusion: Eine Spielkombination mit flacher Rampe, Tast- und Bewegungselemente und ein unterfahrbarer Sandspieltisch ermöglichen auch Kindern mit Mobilitätseinschränkungen das Spielen.
Besonderes Konzept und gesperrte Rasenflächen
Ein umfassendes Beschattungskonzept soll für Abkühlung sorgen. Über den zentralen Spielbereichen wurden große, windfeste Sonnenschirme installiert. Zusätzlich wurden 83 neue Bäume gepflanzt, die in den kommenden Jahren natürlichen Schatten spenden sollen. Der Spielplatz ist Teil einer 2,8 Hektar großen Grünanlage, die verschiedene Wohnbereiche verbindet.
Die neu angelegten Rasenflächen rund um die Spielgeräte müssen vorerst gesperrt bleiben. Wegen der Trockenheit in den vergangenen Wochen konnte sich der Rasen noch nicht ausreichend entwickeln und ist nicht belastbar. Die Stadt bittet Besucher, die Absperrungen zu beachten. Die Gesamtkosten für die Grünanlage liegen bei rund 2,29 Millionen Euro, wovon etwa 810.000 Euro auf den Spielplatz entfallen.