Hohe Waldbrandgefahr in Wiesbaden

Stadt schließt öffentliche Grillplätze

Hohe Waldbrandgefahr in Wiesbaden

Wegen der anhaltenden Trockenheit herrscht derzeit eine erhöhte Waldbrandgefahr in Wiesbaden und Umgebung. Die Stadt hat deshalb — und aufgrund der Corona-Krise — ein absolutes Grillverbot auf allen öffentlichen Grillplätzen ausgesprochen. Grillplätze in und am Wald wurden bereits geschlossen. Ordnungskräfte werden die Plätze verstärkt kontrollieren.

Das Hessische Umweltministerium rechnet erst ab Ostermontag wieder mit einer leicht abnehmenden Gefahr. Weil die hessischen Wälder derzeit vor allem häufig für Spaziergänge und andere sportliche Aktivitäten genutzt werden, bitten das Ministerium und die Stadt Wiesbaden um noch mehr Vorsicht und Aufmerksamkeit.

Beide weisen darauf hin, dass Rauchen im Wald grundsätzlich nicht erlaubt ist. Häufig entstehen Waldbrände aber auch durch achtlos aus dem Autofenster geworfene Zigarettenkippen oder durch liegen gelassene Flaschen und Glasscherben. Damit die Feuerwehr im Ernstfall durchkommt, dürfen Zufahrtswege in die Wälder nicht durch Fahrzeuge blockiert werden.

Wer einen Waldbrand bemerkt, sollte sofort die Feuerwehr oder die nächste Forstdienststelle informieren. Im vergangenen Jahr kam es in Hessen zu insgesamt 84 Waldbränden, bei denen Flächen von rund 19,5 Hektar in Mitleidenschaft gezogen wurden. (ts)

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