Das vorsorgliche Abkochgebot für Trinkwasser in Teilen der Wiesbadener Innenstadt bleibt weiterhin bestehen. Das teilt die Landeshauptstadt Wiesbaden am Donnerstag (8. Oktober) mit. Die bisher vorliegenden Ergebnisse der Wasserproben reichen noch nicht für eine Aufhebung aus.
Seit Freitag, 25. September, suchen die Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW) nach der Ursache, spülen Leitungen und nehmen Proben. Auch in den kommenden Tagen sind weitere Untersuchungen geplant. Die Ergebnisse werden Ende der kommenden Woche (voraussichtlich 15. Oktober) erwartet. Sobald diese vorliegen, wollen das Gesundheitsamt und die WLW über das weitere Vorgehen informieren.
Strenge Kriterien für Aufhebung
Für eine Aufhebung des Abkochgebots müssen strenge Voraussetzungen erfüllt sein: Es müssen drei aufeinanderfolgende, unauffällige Untersuchungsergebnisse von allen relevanten Entnahmestellen vorliegen. Dazu zählen sowohl die bislang belasteten Stellen als auch Entnahmestellen an den Grenzen des betroffenen Gebietes. Alle betroffenen Straßen und Häuser könnt ihr hier nachlesen:
Zwischen den einzelnen Untersuchungen muss zudem ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei und maximal vier Tagen liegen. Erst wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann über eine Aufhebung des Abkochgebots entschieden werden. Bis dahin bittet die Stadt die Bevölkerung, das Trinkwasser weiterhin abzukochen. Antworten auf häufige Fragen werden online unter wiesbaden.de/krisenfall beantwortet.