Spirulina, Matcha, Kefir-Ingwer: Die außergewöhnlichsten Eissorten in Wiesbaden

Es muss nicht immer Schoko, Vanille oder Erdbeere sein. In vielen Wiesbadener Eisdielen gibt es auch ungewöhnlichere Eissorten und Kreationen. Wir haben ein paar von ihnen gesammelt.

Spirulina, Matcha, Kefir-Ingwer: Die außergewöhnlichsten Eissorten in Wiesbaden

Auch wenn den Wiesbadenern in dieser Woche extrem hohe Temperaturen erspart bleiben: Ein Bällchen Eis geht immer. In den vielen Eisdielen der Stadt warten Klassiker wie Schoko, Vanille und Erbeere regelrecht darauf, in eine Waffel gesteckt zu werden. Doch es gibt auch spannendere Kreationen.

Algen, Ingwer und Lavendel

Fast schon Teil des Konzepts sind ungewöhnliche Sorten im Eiscafé Cortina in der Dotzheimer Straße. Schon Anfang des Jahres kamen unter anderem Maronen- und „My Little Pony“-Eis aus dem hauseigenen Eislabor. „Gerade haben wir grünes Cookie-Eis mit Matcha-Tee und blaues Spirulina-Eis“, erzählt Inhaberin Sonia Da Rios. Das Spirulina-Eis werde aus Algen hergestellt, wodurch es die blaue Farbe bekomme, der Geschmack sei aber vanillig. Letzte Woche gab es außerdem die Sorte Cheesecake mit lila Süßkartoffeln.

Im Ciao Ciao in der Neugasse setzt man aktuell vor allem auf Milch- und Joghurteis, erklärt Inhaber Stefano Padovani. Das käme bei nicht ganz so warmen Temperaturen immer gut an. So gebe es aktuell zum Beispiel Nusseis mit Schokokeks oder Nutella, aber auch Buttermilch mit Zitrone und Joghurt mit Himbeere. Nächste Woche wolle Padovani wieder eine außergewöhnlichere Variation anbieten: „Dann machen wir wieder Kefir-Ingwer“, sagt er. Die Sorte sei schon Anfang des Jahres gut angekommen.

Das Eiscafé am Rheinufer lockt vor allem mit ausgefallenen blumig-fruchtigen Kombinationen. So findet man in der Eistheke aktuell Pfirsich mit Rosen, Zitrone mit Lavendel und New-York-Cheesecake, erklärt ein Mitarbeiter. Besonders beliebt seien aber die Sorten Snickers, Oreo, Schokolade und Karamell.

Neben Snickers, Bounty, Schoko und Vanille bietet auch das Eiscafé Rialto 2 in Biebrich gerne außergewöhnlichere Sorten an. „Besonders gut gelaufen sind Ricotta mit Ingwer, dunkle Schokolade mit Ingwer und Walnuss-Feige“, sagt Inhaber Martin Kovalak. Die drei Sorten gibt es zurzeit zwar nicht, dafür aber veganes Pink Grapefruiteis, Joghurt-Limette und viele andere Fruchteissorten. Für den Inhaber selbst immer noch eine Besonderheit ist seine eigene Kreation mit weißer Schokolade und Maracuja. Das Eis gibt es schon seit 2014 und ist nach ihm benannt. „Das werden auch die meisten kennen, die schon Mal bei uns waren.“

Selbst kreativ werden

Wer sich seinen außergewöhnlichen Eisbecher am liebsten selbst zusammenstellen will, kann aber auch in die Mia Gelateria in der Langgasse gehen. „Bei uns ist die ganze Eisdiele außergewöhnlich, weil man kombinieren kann, was man will“, so Betreiber Marco. In der Selbstbedienungs-Eisdiele kann man seit März seinen Becher mit einer oder gleich mehreren von acht wechselnden Eissorten befüllen. Dazu gibt es dann Toppings wie Früchte, Saucen, Kekse und Nüsse, die man ebenfalls nach Lust und Laune miteinander kombinieren kann. Bezahlt wird nach Gewicht.

Ihr habt noch außergewöhnlichere Eissorten in Wiesbaden probiert? Dann teilt sie in den Kommentaren mit uns. (mr)

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