Wo man in Wiesbaden günstig parken kann

Die hohen Parkkosten in der Innenstadt sorgen immer wieder für Ärger bei den Wiesbadenern. Doch nicht jedes Parkhaus verlangt drei Euro die Stunde. Es gibt auch günstigere Alternativen in der Stadt.

Wo man in Wiesbaden günstig parken kann

Einen Parkplatz in Wiesbaden finden? Keine leichte Aufgabe. Zwar gibt es vor allem im Innenstadtbereich viele Parkhäuser und auch einige Straßen, in denen man mit viel Glück einen Parkplatz ergattern könnte, oftmals wird man dann aber ordentlich zur Kasse gebeten. Kein Wunder also, dass sich viele Merkurist-Leser fragen, wo man als Autofahrer am billigsten davon kommt.

Je näher, desto teurer

Bei den Parkhäusern in der Innenstadt gilt: Je näher an der Fußgängerzone, desto teurer. Das Parkhaus am Markt, direkt auf dem Dern’schen Gelände, zählt mit 3 Euro pro angefangener Stunde zu den teuersten der Stadt. Genauso viel kostet eine Stunde in den Parkhäusern am Luisenplatz und in der Coulinstraße. Etwas günstiger kommt man hingegen am Kurhaus und in den Parkhäusern von Galeria-Kaufhof und Karstadt davon. Dort kostet ein Parkplatz 2,50 Euro die Stunde.

Schwalbacher Straße bietet viele Möglichkeiten

Wer lieber ein paar Schritte mehr läuft, um weniger zu zahlen, sollte sich in der Schwalbacher Straße umsehen. Im Luisenforum zahlt man für die erste Stunde 1,50 Euro, jede weitere Stunde kostet 2 Euro. Die Parkhäuser Mauritius-Galerie, City-Parkhaus I und II verlangen jeweils 1,50 Euro je angefangene Stunde. Das Parkhaus „Neu“ in der Helenenstraße um die Ecke schlägt diesen Preis aber noch. Dort kostet die erste Stunde unter der Woche 1,50 Euro, jede weitere einen Euro. Am Wochenende zahlt man jeweils 50 Cent mehr.

Parken rund um den Hauptbahnhof

Am Hauptbahnhof gibt es gleich zwei Parkplätze von der Deutschen Bahn — einer neben dem Vorplatz und der Parkplatz „Salzbachaue“ an der Ostseite des Bahnhofs. Ein Parkplatz neben dem Vorplatz kostet 2 Euro die Stunde, auf dem Parkplatz „Salzbachaue“ — der auch als Park & Ride-Parkplatz geführt wird — zahlt man 1,20 Euro. Noch günstiger wird es im Liliencarré neben dem Bahnhof. Dort kostet die erste Stunde einen Euro, jede weitere 1,50 Euro. Im RMCC ein paar Meter weiter zahlt man 2 Euro die Stunde.

Parken außerhalb von Parkhäusern

Wer versucht, außerhalb von Parkhäusern einen Abstellort für sein Auto zu finden, sollte unbedingt auf die Straßenschilder vor Ort achten. Viele Straßen sind gleich in mehrere Parkzonen unterteilt, sodass eine Straße beispielsweise zu einem Teil mit Parkschein beparkt werden darf und zum anderen Teil nur von Anwohnern. Diese Parkgebiete sind auf Karten, die man auf der Website der Stadt findet, eingezeichnet. Mit etwas Glück und Geduld findet man außerhalb dieser Zonen sogar kostenfreie Plätze. Wer einen Parkplatz mit Parkscheinautomat findet, zahlt für das kürzeste Parkintervall von 12 Minuten 50 Cent.

Park & Ride

Neben dem Parkplatz „Salzbachaue“ am Bahnhof gibt es noch sieben weitere Park & Ride-Parkplätze in der Stadt. Die Nutzung ist kostenlos. Die Parkplätze sind eine gute Möglichkeit, außerhalb der Stadt zu parken und dann mit dem Bus, oder dem Rad in die Innenstadt zu fahren. Der Elsässer Platz im Westend wird zwar nicht als Park & Ride-Parkplatz geführt, er ist aber trotzdem kostenfrei - aber Vorsicht: Hier gilt es, die Regelung zum Anwohnerparken zu berücksichtigen. Für die Bewohner des Westends ist er nämlich der wichtigste Abstellplatz in Wohnungsnähe.

Was sind Eure Geheimtipps? Verratet sie uns in den Kommentaren. (ts)

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