Wo Ihr in Wiesbaden Martinsgans essen könnt

Den 11. November verbinden viele mit der Geschichte des St. Martin. Traditionell kommt dann eine Martinsgans auf den Tisch. Auch einige Wiesbadener Restaurants laden spätestens ab November zum Gansessen ein.

Wo Ihr in Wiesbaden Martinsgans essen könnt

Kinder laufen von einem Reiter in rotem Umgang begleitet mit Laternen durch die Straßen und zum Abschluss gibt es ein Martinsfeuer und leckere Weckmänner: So sieht es in Wiesbaden aus, wenn wieder der Sankt Martinstag gefeiert wird. Denn dann wird Sankt Martin geehrt, der — so die Geschichte — seinen roten Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt hatte.

Einer der vielen Bräuche rund um den Tag ist es auch, eine Gans zu essen. Denn der Legende zufolge hatte sich der bescheidene Martin in einem Gänsestall versteckt, um seiner Wahl zum Bischof zu entgehen. Die Gänse verrieten ihn jedoch mit ihrem Geschnatter, sodass sie seitdem traditionell ab November auf den Teller kommen. In den kommenden Wochen laden daher auch viele Wiesbadener Restaurants zum Gänseessen ein.

Opelbad Gastronomie

In der Opelbad Gastronomie auf dem Neroberg kommen die ersten Gänse sogar schon im Oktober auf die Tische. Eine ganze Gans für vier bis fünf Personen mit Burgunderrotkraut, Weinäpfelchen, glasierten Maronen und Kartoffelklößen kostet auf dem Hausberg 110 Euro und muss vorbestellt werden. Dabei können die Wiesbadener wählen, ob sie das Gericht vor Ort oder zuhause verspeisen möchten. Die Köche des Restaurants bereiten die Gans auch tafelfertig zur Abholung oder Lieferung zu. Die Ganssaison auf dem Neroberg startet am 28. Oktober und endet Ende Dezember.

Hockenberger Mühle

In der „Hockenberger Mühle“ in Kloppenheim können sich Martinsgansfans auf den 1. November freuen. Eine Gans für vier Personen mit Beilagen und einer Flasche Rotwein kostet in der Mühle 110 Euro. Ein Gänsebraten, bestehend aus Brust und Keule, für eine Person mit Beilage liegt bei 26,50 Euro. Auch dort sollte die Gans aber vorbestellt werden.

Weinhaus Sinz

Eine Rheingauer Gans gibt es in Frauenstein beim „Weinhaus Sinz“. Für 21,50 Euro werden dort Gänsekeulen, Kartoffelklöße und Apfel-Rotkohl serviert. Auf Vorbestellung kann man sich dort auch ganze und halbe Gänse zubereiten lassen. Auch im „Weinhaus Sinz“ kommen die Gänse ab November auf den Tisch.

Treibhaus Wiesbaden

Im Klarenthaler „Restaurant Treibhaus“ startet die Gänsesaison am 9. November. Dort gibt es die Gänsekeule, mit Kloß, Apfel-Rotkohl und Maronen für 21,90 Euro. Wer ein ganzes Menü mit einer Kürbissuppe als Vorspeise und Schoko-Brownies zum Dessert bestellen möchte, zahlt acht Euro mehr.

Villa im Tal

Das traditionelle Martingsgansessen in der „Villa im Tal“ findet am 10. und 11. November statt. Das 3-Gänge-Menü startet mit einem milden Kraut- und Blattsalat mit Gänsekrusteln und Hokkaido-Kürbiskernöl. Als Hauptgericht gibt es einen Gänsebraten aus Brust und Keule mit Cranberry-Rotkraut, glacierten Portweinmaronen und Kartoffelknödeln. Kompletiert wird das Menü mit einer Crème Brûlée mit Zitrusfrüchten und einem hausgemachtem Blutorangensorbet. Wer in seiner Hauptspeise lieber auf die Gans verzichten möchte, kann aus drei gansfreien Varianten wählen. Das Menü kostet 58,80 Euro pro Person. Das Restaurant bittet außerdem um eine Reservierung.

Restaurant Orangerie

Das Restaurant „Orangerie“ im „Nassauer Hof“ veranstaltet gleich einen ganzen Gänsemarkt. Am 16. November werden dort ab 18:30 Uhr an verschiedenen Ständen Gansgerichte angeboten. Küchenchef Thomas Janser serviert dann unter anderem Gans in einer Consommé, Gänseleber und den klassischen Gänsebraten mit Rotkohl, Maronen, Klößen und Bratapfel. Das Gänsebuffet, Weine nach Auswahl des Sommeliers und Wasser- und Kaffeespezialitäten kosten 82 Euro pro Person. Wer dabei sein will, muss sich beim Restaurant „Orangerie“ anmelden.

Und wo geht Ihr am liebsten Martingsgans essen? Schreibt Eure Tipps in die Kommentare. (ts)

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