Wo Ihr in Wiesbaden in Ruhe spazieren und wandern gehen könnt

Während am Rhein, im Kurpark und auf dem Neroberg an schönen Tagen oft die Hölle los ist, gibt es in Wiesbaden auch Spazier- und Wanderwege, auf denen weniger Menschen unterwegs sind. Die meisten von ihnen findet man in den Vororten.

Wo Ihr in Wiesbaden in Ruhe spazieren und wandern gehen könnt

Bei Sonnenschein und Temperaturen im zweistelligen Bereich ist es manchmal schwer, zuhause zu bleiben. Da es in Hessen bisher keine Ausgangssperre aufgrund des Coronavirus gibt, dürfen die Wiesbadener noch spazieren gehen — aber nicht ohne ein paar Regeln zu befolgen. Vor allem Abstand zu anderen sollte man in diesen Zeiten besonders streng halten. Auf beliebten Spazierwegen wie am Neroberg, in den Kurparkanlagen und am Rhein ist das allerdings nicht immer einfach. Doch es gibt auch Wege, auf denen man nicht ganz so viele Menschen trifft. Dafür muss man in die Vororte schauen.

Schlangenlehrpfad in Frauenstein

Zwischen Frauenstein und Georgenborn verläuft beispielsweise ein kleiner Wanderweg. „Schlangenlehrpfad“ genannt führt er von der Burg über den Rheinsteig und wieder zurück nach Frauenstein. Teilweise finden Spaziergänger und Wanderer dort dicht bewachsene Wege - sollte doch Gegenverkehr kommen, gilt dort Rücksicht nehmen.

Schläferskopf

Auch in Klarenthal lässt es sich in Ruhe wandern. Ein Rundweg führt beispielsweise von der Fasanerie, über das Wasserwerk und den Schläferskopfstollen auf den Schläferskopf und die Eisenbahnbrücke und wieder zurück zur Fasanerie. Wer lieber nur einen kurzen Spaziergang machen will, kann die Route natürlich auch kürzen.

Rund um Heßloch

Allein rund um Heßloch gibt es vier Rundwanderwege. In der Ortsmitte ist eine Karte zu finden, auf der die Routen ausgezeichnet wurden. Wanderer müssen lediglich den grünen, blauen, roten oder schwarzen Haselnusssymbolen folgen, um den jeweiligen Weg zu gehen. Die Routen dauern zwischen 30 und 100 Minuten und führen an Streuobstwiesen, unbefestigten Wegen und Wäldern vorbei.

Hockenberger Mühle

Besonders ruhig ist es auch im nahegelegenen Igstadter Wald. Rund um die Hockenberger Mühle können die Wiesbadener spazieren gehen, oder entlang der Wanderwege eine Runde um den Wald herum laufen.

Goldsteintal

Ebenfalls beliebt, aber nicht überlaufen ist das Goldsteintal. Die Wege durch die Wälder zwischen Sonnenberg und Rambach führen am Goldsteinbach vorbei in Richtung Platte. Rund um die Hubertushütte am Waldrand gibt es außerdem viele breite Wiesen und Feldwege - die perfekte Ausgangslage, um sich aus dem Weg zu gehen.

Jagdschloss Platte

Auf der Platte selbst trifft man zwar schon eher Menschen, allerdings noch immer weniger, als beispielsweise direkt auf dem Neroberg, oder am Rheinufer. Es empfiehlt sich, die Wanderrouten im Wald zu nutzen.

Kellerskopf

Ähnlich sieht es ein paar Kilometer weiter in Richtung Kellerskopf aus. Dort gibt es Wege bis zum Gipfel des Berges, die sich gerade zurzeit für eine Wanderung anbieten. Dort trifft man weniger Spaziergänger, die sich wie beispielsweise am Rhein spontan die Füße vertreten wollen und stattdessen eher ein paar Wanderer.

Feldwege rund um Wiesbaden

Eigentlich gibt es in jedem Vorort kleine Feldwege, die die Wiesbadener gehen können. In den Höhen von Rambach, wo früher das Liberty war, lässt es sich beispielsweise gut spazieren. Die Bierstadter Höhe bietet sich ebenfalls für einen Spaziergang an. (js)

Und? Wo geht Ihr am liebsten ungestört spazieren oder wandern? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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