Orte in Wiesbaden, wo man sich wie im Urlaub fühlt

Vor allem wenn die Sonne scheint und viel auf den Straßen los ist, kann man sich an einigen Orten in Wiesbaden schon mal wie im Urlaub fühlen. In unserer Serie stellen wir euch diese Plätze vor. Heute: Teil 3.

Orte in Wiesbaden, wo man sich wie im Urlaub fühlt

Urlaub in der Pandemie? Gar nicht so einfach. Zum Glück gibt es auch in Wiesbaden Orte, an denen man sich wie im Urlaub fühlt. Im ersten Teil unserer Serie haben wir euch Orte wie die Goldgasse und die Wellritzstraße gezeigt. In Teil 2 ging es vor allem ans Wasser. Heute gibt es Teil 3.

Rettbergsaue

Inselurlaub? Auch in Wiesbaden möglich. Mit der Fähre „Tamara“ kann man sich im Sommer gemütlich vom Rheinufer in Biebrich oder dem Schiersteiner Hafen direkt auf die Rheinaue schippern lassen. Die Insel selbst ist eigentlich zum Großteil nicht für Besucher zugänglich. Wegen ihrer Vogel- und Pflanzenwelt sind 90 Prozent der Rettbergsaue Naturschutzgebiet. Der Rest der Fläche steht dafür allen offen und soll den Besuchern vor allem eines bringen: Erholung. Es gibt dort keinen Straßenverkehr. Stattdessen soll man sich ganz ohne Lärm an den weißen Stränden entspannen können. Außerdem gibt es Campingplätze, Flächen für verschiedene Sportarten, Spielplätze und Grillstellen.

Spielbank im Kurhaus

Um ins Casino zu gehen, muss man nicht bis nach Las Vegas reisen. Stattdessen kann man auch einfach in die Wiesbadener Spielbank im Kurhaus gehen. Sie ist eine der ältesten Deutschlands und war schon Ziel einiger bekannter Persönlichkeiten. Der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski verspielte zum Beispiel 1865 sein gesamtes Geld in der Spielbank. Diesen für ihn verhängnisvollen Abend beschrieb er in seinem Roman „Der Spieler“, der heute zu den Klassikern der Weltliteratur zählt. Noch heute kann man den Roulette-Kessel, an dem Dostojewski damals spielte, besichtigen.

Schläferskopf

Für einen Wanderausflug bietet sich der Schläferskopf an. 454 Meter über dem Meeresspiel gelegen, ist der Berg ein beliebtes Ziel für Wanderer, Spaziergänger und Fahrradfahrer. Oben angekommen werden die Besucher mit einem Panoramablick auf Wiesbaden belohnt. Auf dem Gipfel steht auch der 31 Meter hohe Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Turm. Seinen Namen hat der Berg übrigens von den Siebenschläfern. Die kleinen Nagetiere leben noch heute in diesem Teil des Wiesbadener Stadtwalds.

Strand an der Reduit

Kurzurlaub am Rheinufer gibt es am Strand vor der Reduit. In den Sommermonaten kann man sich dort je nach Wetterlage auf Liegestühlen sonnen und bekommt den wohl besten Blick auf Mainz dazu. Bewirtet wird der Rheinstrand von der Bastion von Schönborn nebenan, sodass man dort auch immer Essen und Getränke bekommt. Die Reduitkaserne selbst wurde übrigens schon 1834 erbaut.

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