„Feinschmecker“ empfiehlt drei legere Restaurants aus Wiesbaden

Essen gehen muss nicht immer teurer Luxus sein. Es geht auch leger. Und am Ende soll es doch nur eins sein: lecker. Drei Restaurants in Wiesbaden, die genau das bieten, sind in einer Sonderausgabe des „Feinschmecker“ gelistet.

„Feinschmecker“ empfiehlt drei legere Restaurants aus Wiesbaden

Im „Feinschmecker“ und seinen diversen Sonderausgaben wird regelmäßig die gastronomische Crème de la Crème verschiedener Gebiete gekürt und empfohlen. Doch es muss nicht immer haute cuisine oder hochpreisig sein. In der Sonderausgabe „Die besten Restaurants für jeden Tag“ führt der „Feinschmecker“ „legere Bistros, Szenelokale und gemütliche Gasthäuser“ auf, wie das Deckblatt des Magazins verspricht.

Insgesamt 500 Tipps aus ganz Deutschland sind in der aktuellen Ausgabe 2019/20 aufgeführt. Alle bieten zwanglosen Genuss, Wohlfühlatmosphäre, freundlichen Service und günstige Preise. Auch drei Betriebe aus Wiesbaden finden darin Erwähnung. Auf der Bewertungsskala des Magazins landen sie aber recht weit hinten.

Wohlfühlen in Wiesbaden

Den Anfang macht „Lambertus“, das ehemalige „Käfer’s“ im Kurhaus. Hauptgerichte schlagen hier mit Preisen zwischen 21 und 36 Euro zu Buche. Im „prächtigsten Saal der Stadt“, so der „Feinschmecker“, habe sich außer dem Namen in den vergangenen Jahren aber nichts geändert. Denn das Lokal steht nicht zum ersten Mal in einer Ausgabe des Magazins. Internationale Brasseriegerichte wie Salate, Klassiker wie Wiener Schnitzel und üppigere Gerichte für zwei Personen stehen auf der Karte. Abgerundet wird das Angebot von einem Weinsortiment mit gut 100 Tropfen, die hauptsächlich aus dem Rheingau stammen.

Noch etwas günstiger ist die Preisspanne im „Les Deux Dienstbach“ in der Unteren Albrechtstraße. Zwar loben die Autoren den einzigartigen Stil, den die Zwillinge Nathalie und Jennifer Dienstbach in der ehemaligen Apotheke etabliert haben, weisen aber auch auf den hohen Lärmpegel im Lokal hin. Auf der Karte stehen — wie der Name bereits vermuten lässt — französische Spezialitäten. Klar, dass da auch die obligatorischen Weinbergschnecken nicht fehlen dürfen. Hinzu kommt die gelebte französische Aperitifkultur mit Getränken wie Suze, Byrrh und Absinth.

Als dritter im Bunde gesellt sich auch die „Villa im Tal“ aus dem Adamstal mit in die „Feinschmecker“-Liste. Die Küche von Markus Seegert ist gar nicht so leicht in eine Schublade zu stecken. Trotzdem, so das Magazin, lieben ihn die Wiesbadener — egal, was er gerade serviert. Egal ob im imposanten Fachwerkhaus oder auf der schönen Terrasse: Auf die Teller kommen Gerichte wie Entenleber-Terrine mit Apfelchutney, Entenbrust mit Birnen oder Blutwurst mit Bratkartoffel-Bohnen-Salat. Preislich liegen die Gerichte zwischen 27 und 37 Euro.

Überdurchschnittlich

So unterschiedlich die servierten Gerichte sind, so gleich ist das „Feinschmecker“-Urteil: Alle drei Lokale wurden auf der Skala mit zwei von maximal sechs Punkten bewertet. Konkret bedeutet diese Bewertung: „Küche über dem Durchschnitt“. Auch wenn zwei von sechs nicht nach „viel“ klingt: Alleine die Tatsache, dass diese drei Restaurants im „Feinschmecker“ gelistet wurden, spricht für sie. (js)

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