Demo vor Wiesbadener „Subway“-Filiale am Samstag

Neuer Präsident soll sich für mehr Tierwohl einsetzen

Demo vor Wiesbadener „Subway“-Filiale am Samstag

Vor der Wiesbadener Filiale der Fast-Food-Kette „Subway“ in der Langgasse wird es am Samstag zu einer Protestaktion kommen. Zwischen 12:30 Uhr und 15 Uhr soll dort demonstriert werden.

Aufgerufen dazu haben insgesamt 22 Tierschutzorganisationen aus 16 europäischen Ländern unter der Leitung der Albert Schweitzer Stiftung. Die Aktion vor der Wiesbadener Filiale ist Teil einer europaweiten Protestaktion und soll den neuen „Subway“-Präsidenten für Europa, den Nahen Osten und Afrika, Mike Kehoe, dazu bewegen, höhere Standards in der Hühnermast durchzusetzen und dadurch Tierqual zu mindern. Neben dem Protest in Wiesbaden kommt es unter anderem auch in Berlin, Köln, Bonn und vor der Subway-Europa-Zentrale in Amsterdam zu verschiedenen Aktionen.

Mehr als 300 Unternehmen weltweit haben bereits zugesagt, sich höheren Mindeststandards anzuschließen, darunter auch „Subway“ USA und Kanada. Nur die Europäische Konzernspitze ignoriere bislang die Forderung, so die Albert Schweitzer Stiftung. „Mit der Europäischen Masthuhn-Initiative kann Subway Europa endlich Verantwortung übernehmen und das Tierleid in der Hühnermast verringern“, erklärt Mahi Klosterhalfen, Präsident der Stiftung.

In der Mast hat ein Huhn, das in Subways Sandwiches und Salaten endet, nur eine Stallfläche von etwas mehr als einem DIN-A5-Blatt. Die Tiere wachsen so schnell, dass sie unter ihrem monströsen Gewicht zusammenbrechen. Aufgrund mangelhafter Betäubung erleben viele Hühner ihre eigene Schlachtung mit. Die Europäische Masthuhn-Initiative, die die Albert Schweitzer Stiftung und 29 weitere Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen haben, geht diese großen Probleme in der Hühnermast an.(nl)

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