Zeitumstellung: Unnützes Wissen zur Sommerzeit

In der Nacht zum Sonntag wird Euch eine Stunde Schlaf geklaut. Dafür bleibt es abends länger hell. Wir haben für Euch ein paar Fakten zur Zeitumstellung und erklären, warum sie eingeführt wurde und ob sie wieder abgeschafft wird.

Zeitumstellung: Unnützes Wissen zur Sommerzeit

In der Nacht von Samstag, den 28. März, auf Sonntag, den 29. März, werden die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt. Das bedeutet eine Stunde weniger Schlaf und längere Dunkelheit am Morgen, aber auch, dass es künftig eine Stunde länger hell bleiben wird.

Das Spiel ist bekannt, schon seit 1980 werden in Deutschland zur Sommerzeit die Uhren von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Das Drehen an den Zeigern könnte aber bald ein Ende haben: Das EU-Parlament beschloss im vergangenen Jahr mit großer Mehrheit, dass die Zeitumstellung im Jahr 2021 abgeschafft wird. Eigentlich sollten die Mitgliedsstaaten noch untereinander eine einheitliche Lösung dafür finden.

Vorteile und Nachteile

Ursprünglich eingeführt wurde die Sommerzeit, um Energie zu sparen. Die Idee: Bleibt es abends länger hell, muss das Licht erst später eingeschaltet werden. Das Umweltbundesamt kann diesen Vorteil aber nicht bestätigen. Zwar werde im Sommer abends später und kürzer das Licht eingeschaltet, durch die längere Dunkelheit würde der Morgen diese Ersparnis aber wieder relativieren.

Negative Auswirkungen könnte die Zeitumstellung auf die Gesundheit haben. So haben Untersuchungen gezeigt, dass in den ersten drei Tagen nach einer Zeitumstellung 25 Prozent mehr Menschen mit Herzproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Eselsbrücke

Viele Uhren stellen sich automatisch auf Sommer- oder Winterzeit um. Funkuhren, WLAN-Radios und Smartphones drehen selbstständig an den Zeigern. Die Küchenuhr oder jegliche analoge Zeitanzeiger brauchen menschliche Hilfe dafür. Wer Schwierigkeiten hat, sich zu merken, wann die Uhr vor- oder zurückgestellt wird, kommt mit folgender Eselsbrücke besser durch die Zeiten:

Im Sommer werden die Gartenmöbel vor die Tür gestellt. Im Winter stellt man sie wieder zurück in den Schuppen oder den Keller. Oder noch einfacher: Im Sommer geht man vor die Tür, im Winter zurück ins Haus. (nl)

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