Brückensperrung: Neue Details bekannt

„Schrankenwärter“ wird eingeführt

Brückensperrung: Neue Details bekannt

Ab dem 12. Januar wird die Theodor-Heuss-Brücke für voraussichtlich vier Wochen gesperrt. Autos dürfen in der Zeit nicht über die Brücke fahren. Doch es soll auch Ausnahmegenehmigungen für bestimmte Anlässe geben. Dies erklärten am Dienstagmittag die Mainzer Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne) und MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof bei einem Pressegespräch.

Wie Eder sagt, solle es keine Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen geben. Fastnachtsredner jedoch bekommen eine Ausnahmegenehmigung, um schneller von Auftritt zu Auftritt zu gelangen. Die „Helau“-Spur (wir berichteten) werde aber nur an den Wochenenden freigegeben. „Man kann mir sicher keine besondere Nähe zur Fastnacht nachsagen, aber mit Handkäsmafia hat das nichts zu tun“, kommentierte Eder diese Entscheidung.

Ebenfalls eine Ausnahmegenehmigung bekommen Krankenwagen und Rettungsfahrzeuge, Pflegedienste dürfen jedoch nicht in der Zeit der Sanierung über die Brücke fahren.

Für die Zeit der Sperrung solle es dann eine Art „Schrankenwärter“ geben. An den Auffahrten würden Schranken installiert, die für Busse und auch Taxis aufgemacht werden. Der Radweg werde auf dem Gehweg über die Brücke geführt, so Eder. (pk)

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