Wiesbadener Frauen fallen auf Kurznachrichten-Betrüger rein

Zwei Frauen aus Wiesbaden überwiesen Geld an vermeintliche Verwandte.

Wiesbadener Frauen fallen auf Kurznachrichten-Betrüger rein

Über einen bekannten Messenger-Dienst haben Betrüger in dieser Woche versucht, drei Wiesbadener um Geld zu betrügen. Das meldet die Polizei. Die Täter gehen dabei perfide vor.

„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Nummer“ - so beginnen die Nachrichten, die die Täter per Kurznachrichtendienst verschicken und in denen sie sich als Verwandte ihrer Opfer ausgeben. Die angeblichen Verwandten geben an, eine neue Telefonnummer zu haben und dringend Geld zu benötigen, da sie aktuell kein Online-Banking nutzen könnten.

Im Glauben, mit ihren Kindern zu kommunizieren, überwiesen zwei Wiesbadenerinnen dann die gewünschten Geldbeträge an die Betrüger. Misstrauisch geworden, holte sich eine der Frauen den Betrag am folgenden Tag wieder zurück auf ihr Konto. Ein weiterer Mann aus Wiesbaden durchschaute die Masche, nachdem er Kontakt zu seinem echten Sohn aufnahm.

Die Polizei rät bei Nachrichten unbekannter Nummern dazu, diese nicht zu beantworten und die Nummer zu blockieren. Sollte sich der Absender als Verwandter ausgeben, sollte die entsprechende Person über bekannte Telefonnummern kontaktiert werden. Im Zweifel sollte die Polizei verständigt werden.

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