So sah Wiesbaden früher aus

In den letzten Jahren hat sich in Wiesbaden einiges verändert. In Teil 6 unserer Serie zeigen wir euch, wie die Stadt früher aussah.

So sah Wiesbaden früher aus

Auch Wiesbaden hat sich im Laufe der Zeit verändert. Einige Sehenswürdigkeiten sehen heute nicht mehr so aus wie früher. Manche Gebäude gibt es gar nicht mehr. In Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5 unserer Serie zeigten wir euch unter anderem alte Bilder vom Kurhaus, dem Neroberg, dem Platz der Deutschen Einheit und dem Biebricher Schloss. Heute haben wir Nachschub für euch.

Lilien-Carré

Der ein oder andere hat sich wahrscheinlich noch immer nicht daran gewöhnt, dass das frühere „Lilien-Carré“ mittlerweile einen neuen Namen trägt. Von 2007 bis 2019 war das Einkaufszentrum am Hauptbahnhof, das den Gebäudekomplex der ehemaligen Hauptpost ersetzt hat, unter dem Namen „Lilien-Carré“ bekannt. Auf diesem Foto von 2017 sieht man den alten Schriftzug noch:

2019 entschied sich die Leitung dann, dem Komplex einen neuen Namen zu geben, um wieder mehr Besucher in das Zentrum zu locken und das Image aufzubessern. Mit dem neuen Namen kamen auch ein neues Konzept und eine neue Gestaltung. Im ersten Stock gibt es jetzt einen Food-Court und der Eingangsbereich wurde umgebaut, wo auch der neue Name „Lili“ zu lesen ist:

Kaiser-Friedrich-Platz

Kaum zu glauben, dass es am Kaiser-Friedrich-Platz einmal so aussah:

Zur Einweihung des Kaiser-Friedrich-Denkmals kamen 1897 etliche Menschen an den Platz gegenüber vom Kurhaus. Früher war der Kaiser-Friedrich-Platz von vier klassizistischen Gebäuden umgeben. Der nördliche Teil des heutigen Platzes am Nassauer Hof erinnert noch heute an die Atmosphäre von damals.

Wilhelmstraße

Bis Ende 2016 blickte man bei der Fahrt auf der Wilhelmstraße in Richtung Taunusstraße noch auf ein Hochhaus:

Der siebzig Meter hohe Büroturm war die Konzernzentrale der R+V-Versicherung, die bereits 2010 nach Erbenheim zog. Der Turm aus den sechziger Jahren wurde abgerissen. Bald soll dort aber ein neues Hochhaus entstehen. Mit dem „Kureck“ wird dort ein Wohnturm mit 21 Stockwerken und Platz für 66 Eigentumswohnungen gebaut.

Reduit

Die Reduitkaserne wurde im Zuge des Ausbaus der Stadt Mainz als „Bollwerk Deutschlands“ zwischen 1830 und 1834 gebaut. Dieses Bild zeigt das Bauwerk im Jahr 1893:

Die Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und in den 1950er-Jahren wieder hergerichtet. In der ehemaligen Kaserne befinden sich heute das Kinder- und Jugendzentrum AKK, Vereine und das „Museum Castellum“. Der Innenhof der Festungsanlage wird im Sommer für Openair-Konzerte und den Mittelaltermarkt genutzt. Zur Anlage gehört auch der Naturstrand nebenan, der die ehemalige Kaserne im Sommer wie einen Urlaubsort wirken lässt.

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