Orte in Wiesbaden, wo man sich wie im Urlaub fühlt

Vor allem wenn die Sonne scheint und viel auf den Straßen los ist, kann man sich an einigen Orten in Wiesbaden schon mal wie im Urlaub fühlen. In unserer Serie stellen wir euch diese Plätze vor. Heute: Teil 5.

Orte in Wiesbaden, wo man sich wie im Urlaub fühlt

Urlaub vor der eigenen Haustür? In Wiesbaden kein Problem. Egal ob im Winter oder im Sommer - es gibt viele Orte in der Stadt, an denen man entspannen und Neues entdecken kann. In unserer Serie zeigen wir euch diese Orte.

Störche beobachten in Schierstein

In Schierstein kann man etwas ganz besonderes erleben. 1972 begann ein Arbeitskreis damit, den Weißstorch wieder in Wiesbaden anzusiedeln. Als passendes Zuhause für die Vögel wurde das Wasserwerk-Gelände in Schierstein ausgewählt, da es dort viele Teiche mit Fischen und weitläufige Wiesen gibt. „Hinzu kommt, dass für den Vogel neben den aufgestellten Bruthorsten und gestutzten Bäumen die Ausleger der Hochspannungsmasten eine willkommene Nistunterlage sind, hat er doch von hier oben einen weiten Blick auf seine Umgebung“, erklärt die verantwortliche „Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein“ auf ihrer Webseite.

Einmal im Jahr haben die Besucher am Tag der offenen Tür die Möglichkeit, einen Blick auf die Tiere zu werfen. „Die Vogel-Eltern füttern ihre Jungen. Ein ständiges Anfliegen kann sehr gut mit Fernglas und Spektiv beobachtet werden“, sagt der Verein. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am 12. Juni statt. Alle Infos findet ihr hier.

Erholen auf der Maaraue

Auf der Maaraue kommen im Sommer fast schon zwangsweise Urlaubsgefühle auf. 1184 veranstaltete der deutsche Kaiser Friedrich Barbarossa dort einen großen Hoftag zu Pfingsten. Das Fest galt nach der sächsischen Weltchronik als das größte und prachtvollste seiner Art. Heute ist die Aue ein Naherholungsgebiet genau an der Mündung zwischen Main und Rhein. Dort kann man mit Panorama-Blick auf Mainz im größten Wiesbadener Freibad schwimmen gehen, Sport machen, grillen und sogar campen.

Neues lernen im Apothekergarten

Während viele Wiesbadener und Besucher der Stadt gerne im Kurpark, dem Nerotal oder dem Schlosspark spazieren gehen, versteckt sich zwischen Kurpark und Bierstadt ein Geheimtipp. 1986 wurde dort ein Apothekergarten angelegt, der von Mai bis Oktober kostenfrei zugänglich ist. Die vielen bunten Blüten lassen den Garten wie eine kleine Gartenschau wirken. Im Mittelpunkt stehen aber Heil- und Arzneipflanzen und ihre Wirkung. Mehr als 250 Pflanzen und ihren Nutzen kann man dort sehen und riechen.

Hier geht’s zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 unserer Serie. Ihr kennt weitere Orte, die sich wie Urlaub anfühlen in Wiesbaden? Schreibt sie in die Kommentare.

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