Orte in Wiesbaden, wo man sich wie im Urlaub fühlt

Vor allem wenn die Sonne scheint und viel auf den Straßen los ist, kann man sich an einigen Orten in Wiesbaden schon mal wie im Urlaub fühlen. In unserer Serie stellen wir euch diese Plätze vor. Heute: Teil 4.

Orte in Wiesbaden, wo man sich wie im Urlaub fühlt

Urlaub in der Pandemie? Gar nicht so einfach. Zum Glück gibt es auch in Wiesbaden Orte, an denen man sich wie im Urlaub fühlt – egal ob Sommer oder Winter. Im ersten Teil unserer Serie haben wir euch Orte wie die Goldgasse und die Wellritzstraße gezeigt. In Teil 2 ging es vor allem ans Wasser und in Teil 3 ging es unter anderem hinaus. Heute gibt es Teil 4.

Platte im Winter

Selbst wenn in der Wiesbadener Innenstadt noch kein Schnee liegt – die Platte ist an kalten Tagen oft schon weiß. Dann fühlt es sich auf dem rund 496 Meter hohen Berg an, als wäre man im Winterurlaub. Die Platte ist Ausgangspunkt für Wanderungen und andere Sportarten. Wenn im Winter genug Schnee liegt, wird sogar eine neun Kilometer lange Langlauf-Piste auf dem Trompeterweg und um die Hohe Kanzel aufgebaut.

Sektkellerei Henkell

Urlaubsgefühle könnten auch im Marmorsaal von Henkell geweckt werden. Regelmäßig treten dort internationale Solisten und Ensembles auf. Auch die Sektnacht findet im pompösen Eingangsbereich der Sektkellerei statt, der aus griechischem und italienischem Marmor besteht. Das Gebäude wurde von 1907 bis 1909 im neoklassizistischen Stil von Paul Bonatz gebaut.

Schloss Freudenberg

Entspannung findet man in Wiesbaden im Schloss Freudenberg und im Park um das Gebäude herum. Das Schloss soll nach dem Vorbild venezianischer Paläste und dem Jagdschloss Platte gebaut worden sein. Auftraggeber des Gebäudes waren der aus Schottland stammende Kunstmaler James Pitcairn-Knowles und Marie Eugénie Victoire Guérinet. 1993 übernahm die „Gesellschaft Natur & Kunst gemeinnütziger e.V.“ zusammen mit einer Gruppe von Künstlern, Handwerkern und Pädagogen schließlich das Schloss und den Park. Heute soll es ein „Ort zur Entfaltung der Sinne“ sein, mit Erfahrungsfeldern, Ausstellungen und einem Café. Sogar heiraten kann man in dem Gebäude.

Opelbad

An einem warmen Sommertag über den Dächern Wiesbadens ein paar Bahnen schwimmen – wer braucht schon Urlaub, wenn er ins Opelbad gehen kann? Das Freibad auf dem Neroberg gibt es schon seit Sommer 1934 und wurde seitdem immer wieder erweitert und aufgewertet. 2018 wurde das Opelbad für 1,1 Millionen Euro saniert und bekam ein komplett neues Becken aus Edelstahl. Dabei wurde das Wasserniveau angehoben, sodass die Badegäste vom Becken aus auf Wiesbaden blicken können. Das Opelbad ist heute sogar ein Kulturdenkmal.

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