Diese 5 Promis kommen aus Wiesbaden

Promi-Stadt Wiesbaden: Hättet ihr gewusst, dass diese Berühmtheiten Wurzeln in Hessen haben?

Diese 5 Promis kommen aus Wiesbaden

In unserer Serie stellen wir euch berühmte Persönlichkeiten vor, die in Wiesbaden aufgewachsen sind oder leben. Diesmal geht es vor allem um Künstler aus der Musik- und Schauspielbranche.

Schoolboy Q – Rapper

Schoolboy Q, der eigentlich Quincy Matthew Hanley heißt, wurde 1986 auf dem Militärstützpunkt in Wiesbaden geboren. Noch vor seiner Geburt trennten sich seine Eltern jedoch und seine Mutter entschied, für ein paar Jahre mit ihrem Sohn nach Texas zu ziehen, um ihn später in Los Angeles großzuziehen.

Ein Geheimnis macht der Rapper trotzdem nicht aus seinem Geburtsort. Über Twitter schickte er 2014 Grüße nach Wiesbaden: „Ich wurde dort geboren“*, schrieb er und ließ einige seiner Fans überrascht zurück. Weil er die meiste Zeit seines Lebens in Los Angeles verbracht hatte, mit zwölf Jahren sogar Gangmitglied wurde und mit Drogen dealte, sind auch seine Texte geprägt von seiner Jugend in den USA. Dementsprechend überraschend kam für viele Fans sein Tweet über Wiesbaden.

*Dieser Tweet wurde von der Merkurist-Redaktion ins Deutsche übersetzt.

Karin Dor – Schauspielerin

Die Wiesbadener Schauspielerin Karin Dor erlangte vor allem in den Sechzigerjahren große Berühmtheit. Als Bond-Girl an der Seite von Sean Connery in „Man lebt nur zweimal“ oder in Verfilmungen von Karl May oder Edgar Wallace war sie im Kino und TV zu sehen. Später setzte auch der legendäre Regisseur Alfred Hitchcock auf Dors Talent: In seinem Spionagethriller „Topas“ von 1969 spielte Dor eine heißblütige Kubanerin. Es folgten viele Jahre am Theater, bevor Karin Dor im November 2017 im Alter von 79 Jahren starb.

Volker Schlöndorff – Filmregisseur

Die Verfilmung von Günter Grass’ “Die Blechtrommel“ machte den Wiesbadener Regisseur Volker Schlöndorff 1980 weltweit bekannt. Denn in diesem Jahr wurde er in den USA mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet. Anfang der Neunzigerjahre verfilmte Schlöndorff Max Frischs Roman „Homo Faber“ – und wurde erneut mit zahlreichen Preisen dafür ausgezeichnet.

1939 in Wiesbaden geboren, wuchs Schlöndorff in Schlangenbad im Taunus auf. „Volker Schlöndorff unterhält seit vielen Jahren eine enge und lebendige Verbindung mit seiner Heimatstadt Wiesbaden“, schreibt die Stadt Wiesbaden auf ihrer Website über den Star-Regisseur. „Er war oftmals in Wiesbaden zu Gast und hat mehrere seiner Filme persönlich im Caligari, für dessen Erhalt und Renovierung er sich über die Jahre tatkräftig eingesetzt hat, vorgestellt.“

Jasna Fritzi Bauer – Schauspielerin

Von Wiesbaden aus auf die Kinoleinwand – und sogar auf die Bühne des legendären Wiener Burgtheaters: Die Wiesbadener Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer hat mit gerade einmal 32 Jahren schon viel erreicht. Mittlerweile hat sie ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin verlagert, doch immer wieder stattet sie ihrer alten Heimat einen Besuch ab, wie Bauer 2014 dem „Sensor“ verriet: „Ich gehe immer zu meinem Papa ins ‘Café Westend’ – das gehört ihm und das ist natürlich der beste Platz in Wiesbaden. Und in den Dürerpark gehe ich gerne. Super Park. Bester Park“, sagte sie damals.

Daniel Roesner – Schauspieler

Serienfans kennen Daniel Roesner aus seinen Rollen in „Alarm für Cobra 11“ oder „Verliebt in Berlin“, was wohl nur wenige wissen: Roesner kam in Wiesbaden zu Welt. Später wuchs er in Lötzbeuren (Hunsrück) auf, bevor es Roesner zu Beginn der 2000er während seiner Ausbildung zum Schauspieler in die USA zog. Ab 2006 war Roesner dann hauptsächlich in deutschsprachigen TV-Serien zu sehen.

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