Unnützes Wissen über Wiesbaden

Sind wir Wiesbadener doof? Warum würde dem SV Wehen Wiesbaden eine Dosis 1965 nicht schaden? Wieso hat der Wiesbadener Tatort-Kommissar Murot eine mörderische Vergangenheit? Hier sind zehn unnütze Fakten über Wiesbaden.

Unnützes Wissen über Wiesbaden

Ein provokanter Sticker, ein seltenes Fastfood-Restaurant und ein Radio, das mit Musik gesund macht - hier sind zehn skurrile Fakten über unsere schöne Stadt:

Ich bin doch nicht blöd

2015 kam eine Studie mit 100.000 Probanden zu dem Ergebnis, dass die Wiesbadener im Vergleich mit anderen Städten zusammen mit Wuppertal den niedrigsten IQ haben. Der Test ergab lediglich einen Durchschnitts-IQ von 104. Spitzenreiter war Hamburg mit 124.

Wasser Marsch!

Die Nerobergbahn ist die älteste mit Wasser betriebene Standseilbahn der Republik. Seit 1888 beförderte die Bahn mehr als 200.000 Menschen auf den 245 Meter hohen Neroberg.

Lusthansa

Im Sommer 1981 musste das Landgericht Wiesbaden über einen etwas ungewöhnlichen Fall entscheiden. Lufthansa hatte gegen einen Scherzartikelhersteller geklagt, der Aufkleber mit dem Schriftzug “Lusthansa” vertrieb. Auf dem blaugelben Sticker waren zwei Kraniche beim Geschlechtsverkehr zu sehen. Das Wiesbadener Gericht hatte zu klären, ob der Geschäftsführer des Scherzartikelherstellers den Aufkleber weiter auf seinem Firmenwagen anbringen durfte. Das Gericht entschied, dass der Mann weiter mit dem Sticker durch die Gegend fahren durfte. Interessant: In einem anderen Prozess zu dem Thema wurde bekannt, dass ausgerechnet ein PR-Manager von Lufthansa 200 der lustigen Aufkleber bestellt hatte. Ein Jahr nach dem Urteil gründete sich zudem eine NDW-Band namens “Lusthansa” - gegen sie wurde nicht geklagt.

Starke Frauenquote

In Wiesbaden leben deutlich mehr Frauen als Männer. Auf 137.539 männliche Wiesbadener kommen 147.081 Frauen.

Seltenes Fastfood

Wiesbaden ist eine der wenigen Städte in Deutschland, in denen es eine Taco-Bell-Filliale gibt. In Deutschland gibt es die Fastfood-Restaurants allerdings nur in US-Kasernen. Deutschen Staatsbürgern ist der Zutritt verwehrt, es sei denn Sie werden von einem Beschäftigten der US-Army mit genommen. Neben dem Fastfood-Laden gibt es in dem Wiesbadener Stützpunkt auch noch ein US-Kino, einen Supermarkt mit amerikanischen Produkten und eine Tankstelle mit amerikanischen Benzinpreisen. Rund 16.000 US-Bürger und Soldaten leben dort.

Kurhauskolonnaaaaaaade

Die Kurhauskolonnade in Wiesbaden ist die längste Säulenhalle Europas. Stolze 129 Meter misst das 1826 erbaute Gebäude. Heute befinden sich in der Halle übrigens die Spielautomaten der Spielbank.

Grandiose Saison

1965 spielte der SV Wehen eine absolute Rekord-Saison. Als Aufsteiger in die A-Klasse holte die Mannschaft 54 von möglichen 54 Punkten und wies am Ende der Saison ein Torverhältnis von 117:15 auf. Das entspricht einem Schnitt von 6,5 geschossenen Toren pro Spiel. Zum Vergleich: In der aktuellen Saison gelang dem SV Wehen Wiesbaden pro Spiel nur ein Schnitt von 0,88 Toren.

Kunstvolle Werbung

Die Henkell-Sektkellerei war eine der ersten Firmen, die es schaffte, aus Wein Sekt herzustellen. Anfang des 20. Jahrhunderts zeichneten Künstler wie Thomas Theodor Heine, Lucian Bernhard, Adolf Münzer oder Gino von Finetti die Werbebanner der Wiesbadener Sektkellerei. 2014 belief sich der Umsatz des Unternehmens auf 700 Millionen Euro.

Mörderische Doppelrolle

Im Tatort Wiesbaden ermittelt Kommissar Felix Murot, gespielt von Ulrich Tukur. Was die wenigsten wissen: Tukur spielte 2004 einen Mörder im Frankfurter Tatort, wofür er damals sogar mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde.

Mit Musik gesund werden

Seit 1986 gibt es in der hessischen Landeshauptstadt "Radio Klinikfunk". Der Sender läuft in vielen Helios-Kliniken und per Livestream im Internet. Auf dem Sender läuft überwiegend Popmusik und moderiert werden die Sendungen von ehrenamtlichen Sprechern. Einer dieser Sprecher war übrigens der ARD-Washington Korrespondent und gebürtige Wiesbadener Ingo Zamperoni.

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