Filmklassiker, die in Wiesbaden gedreht wurden

Neroberg, Kurhaus, Villa Clementine – diese und weitere Wiesbadener Orte waren schon in Film und Fernsehen zu sehen. In Teil 1 unserer Übersicht zeigen wir euch, welche Filmklassiker man als Wiesbaden-Fan gesehen haben muss.

Filmklassiker, die in Wiesbaden gedreht wurden

Wiesbaden ist nicht nur Kur-, sondern auch Filmstadt. In der Vergangenheit wurden hier zahlreiche Filme und Serien gedreht – darunter einige Klassiker aus den 1950er und 60er Jahren aber auch ganz aktuelle Formate. Im ersten Teil unserer Übersicht stellen wir euch die Filmklassiker vor.

Wenn der weiße Flieder wieder blüht

Schon in den 1950er Jahren zog es echte Hollywoodstars zum Drehen nach Wiesbaden. 1953 war der spätere Sissi-Star Romy Schneider zum aller ersten Mal vor der Kamera zu sehen. Gemeinsam mit Schauspieler Götz George gab sie ihr Film-Debüt in Wiesbaden. In „Wenn der weiße Flieder wieder blüht“ spielte der spätere Superstar die Rolle der „Evchen“, die in Wiesbaden ohne Vater aufwächst. Erst später lernt sie ihren Vater, der inzwischen ein gefeierter Star im Musikbusiness ist, kennen. Als Wiesbadener Drehorte deutlich zu erkennen sind unter anderem das Bergkirchenviertel und der Neroberg. Auch der Balkon eines Hauses am Schulberg 4 ist im Film zu sehen.

Ball der Nationen

Wenig später kam Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor für den Film „Ball der Nationen“ nach Wiesbaden. Im Film verdreht sie dem Reporter Percy Buck als Revuesängerin Vera van Loon den Kopf. Der kann sich gar nicht mehr auf seine Arbeit konzentrieren und versucht ihre Aufmerksamkeit durch eine Falschmeldung in der Zeitung auf sich zu lenken. Dabei dienten unter anderem das Wiesbadener Kurhaus und die Theaterkolonnade als Kulisse.

Café Europa

Für den Musikfilm „Café Europa“ soll es den „King of Rock n Roll“, Elvis Presley, 1960 nach Wiesbaden gezogen haben. Er war außerdem ab 1958 in Bad Nauheim als US-Soldat stationiert. Bis heute ranken sich viele Gerüchte darum, wie viel Zeit er bis 1960 in Wiesbaden verbracht hat. In der Komödie spielt Elvis einen singenden G.I. in Deutschland, der nach Ende seiner Dienstzeit in die USA zurückkehren und dort einen eigenen Nachtclub eröffnen will. Klar als Drehort zu erkennen ist die Reisinger Anlage mit Blick auf den Hauptbahnhof.

Die Buddenbrooks

„Die Buddenbrooks“' wurden in der Villa Clementine gedreht. Die Fernsehverfilmung des weltbekannten Romans von Thomas Mann, beschreibt den Verfall einer Lübecker Patrizierfamilie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Familie lebt in der elfteiligen Verfilmung in der Villa an der Wilhelmstraße. Noch heute erinnert die Innendekoration im ersten Stock an die für die Dreharbeiten geschaffene Kulisse.

Im zweiten Teil der Reihe zeigen wir euch, welche neueren Filme und Serien in Wiesbaden spielen.

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