Bald günstigere Parkgebühren in Wiesbaden? Das sagt die Stadt

Dem SWR zufolge will Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) das Parken in Wiesbaden demnächst günstiger machen. Auf Merkurist-Anfrage äußert sich das Verkehrsdezernat jedoch deutlich zurückhaltender.

Bald günstigere Parkgebühren in Wiesbaden? Das sagt die Stadt

„Parken soll in Wiesbaden billiger werden, damit die Kunden in die Innenstadt kommen“, berichtete der SWR am Dienstag. Nach der Wiedereröffnung der Salzbachtalbrücke auf der A66 wolle Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) so wieder mehr Autofahrer in die Innenstadt locken, heißt es weiter. Auf Merkurist-Nachfrage teilt die Stadt Wiesbaden jedoch mit: Der dazugehörige Beschluss ist noch gar nicht da.

Im SWR-Bericht heißt es, dass sowohl die Parkgebühren in den städtischen Parkhäusern als auch die auf den Straßen günstiger werden sollen, da viele Parkplätze nicht ausgelastet seien. Das bestätigt Daniel Sidiani aus dem Wiesbadener Verkehrsdezernat allerdings nur zum Teil: „Es geht um punktuelle Gebührensenkungen an Einzelstandorten, wo Parkplätze massiv unterausgelastet sind.“

Insbesondere in der Friedrich-Ebert-Allee plane das Verkehrsdezernat, das Parken günstiger zu machen. Wie weit die Preise sinken werden und ab wann die neue Regelung gelten soll, steht aber noch nicht fest. Denn: „Dies wird für die Friedrich-Ebert-Allee noch diskutiert und letztendlich von der Stadtverordnetenversammlung entschieden.“

Ob und in welcher Form die günstigeren Parkgebühren tatsächlich kommen, hängt also von der Stadtverordnetenversammlung ab. Eins steht jedoch fest: Die Anwohnerparkgebühren werden vorerst nicht wieder sinken. Diese seien von den Überlegungen nämlich nicht betroffen, so Sidiani.