Sushi-Restaurant in Wiesbaden schließt

Nach elf Jahren hatte der Betreiber des „Sushileecious“ in der Rheinstraße sein Restaurant an eine Nachfolgerin weitergegeben. Doch nun musste es endgültig schließen. Wir haben mit ihm über die Gründe gesprochen.

Sushi-Restaurant in Wiesbaden schließt

Das Wiesbadener Sushi-Restaurant „Sushileecious“ in der Rheinstraße hat nach elf Jahren geschlossen. Das bestätigt der ehemalige Betreiber Niklas Lee gegenüber Merkurist.

„Die Corona-Pandemie hat der Gastronomie sehr geschadet“, so Lee. Wie viele andere Restaurantbetreiber habe er große Mühe gehabt, den Betrieb aufrechtzuerhalten. „Besonders, weil wir in den Monaten davor sehr viel im Restaurant erneuert und investiert hatten“, berichtet Lee. Bereits Anfang des Jahres hatte er sich dazu entscheiden, das Restaurant an einen Nachfolger abzugeben. Leicht sei ihm diese Entscheidung nicht gefallen. „Das Restaurant war wie mein Baby. Mein Team und ich hatten uns sehr um die Gäste gekümmert. Viele sind nicht nur gute Kunden von uns. Viele davon sind auch unsere Freunde geworden.“ Etliche Gäste kamen laut Lee aus anderen Städten, um bei ihm zu essen.

Ende März an Nachfolgerin übergeben

Ende März dann hatte eine neue Inhaberin übernommen, Lees Restaurantleiter blieb aber noch bis Mitte August. „Wir konnten uns schwer von Wiesbaden, von unserem Team und von unseren Kunden trennen.“ Doch der Erfolg blieb aus, sodass die neue Betreiberin ein paar Monate später endgültig schließen musste.

Niklas Lee indes hat sich inzwischen in Frankfurt mit einer kleinen Sushibar niedergelassen. „Takahumi Sushi“ befindet sich im Untergeschoss der Hauptwache und bietet Platz für acht Gäste. „Ich sehe eine große Zukunft vor mir in Frankfurt“, so Lee. „Mit Unterstützungen, Hilfe und Motivationen werde ich meine Ideen und Konzepte erweitern“, kündigt er an.

Dennoch vermisse er Wiesbaden und seine Stammgäste, sagt Lee. „Ich bedanke mich bei allen, für die Unterstützungen und Liebe in den letzten elf Jahren.“ Ganz ausschließen, dass er eines Tages zurückkehrt, will er deshalb nicht, dann vielleicht mit „Takahumi Sushi“.

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