Viele Wiesbadener Bäume in schlechtem Zustand

Stadt muss Bäume fällen

Viele Wiesbadener Bäume in schlechtem Zustand

Stürme und Trockenheit haben vielen Bäumen in Wiesbaden in den vergangenen Jahren stark zugesetzt. Besonders betroffen sind die Maaraue, die Bismarksaue sowie das Wellritztal. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt Wiesbaden hervor.

Das Umweltamt hatte eine flächendeckende Begutachtung der 700 Bäume auf der Maaraue beauftragt, um sich einen Überblick über deren Gesundheitszustand zu verschaffen. Fazit der Untersuchung: Zahlreiche Bäume müssen mit Pflegeschnitten gerettet werden, um sie zumindest für eine Zeit lang zu erhalten und zu verhindern, dass sie gefällt werden müssen. 40 der 700 Bäume sind abgestorben oder so stark geschädigt, dass sie gefällt werden müssen.

Ziel sei es, auch geschädigte Bäume nach Möglichkeit zu erhalten. Insbesondere auf den Erhalt sogenannter Habitatbäume werde geachtet, denn sie bieten Vögeln Nisthöhlen sowie Brutplätze und sind zudem ein wichtiger Lebensraum für Käfer und andere Insekten. Gerade die alten und charakteristischen Baumbestände tragen auch zum Erscheinungsbild dieser Insel zwischen Main und Rhein bei.

Auch auf der Bismarksaue und im Wellritztal wurden die Zustände der Bäume kontrolliert. Hier werden bis Ende Februar vereinzelte Pflegeschnitte und Fällungen durchgeführt.

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