Die Wiesbadener verdienen überdurchschnittlich viel Gehalt

Hessen hat das höchste Lohnniveau in Deutschland

Die Wiesbadener verdienen  überdurchschnittlich viel Gehalt

Die Menschen in Wiesbaden verdienen im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich viel. Insgesamt landet Wiesbaden im Ranking der Landeshauptstädte nach Stuttgart, München und Düsseldorf auf Platz 4. Das zeigt der diesjährige Gehaltsatlas des Onlineportals gehalt.de.

Hessen verdienen am meisten

Wie die Ergebnisse der Studie zeigen, verdienen die Wiesbadener im Schnitt 52.020 Euro im Jahr. Und auch sonst steht das gesamte Bundesland im Vergleich sehr gut da: Hessen hat das höchste Lohnniveau in Deutschland. Das Bundesland konnte im Vergleich zum Vorjahr sein Lohnniveau um 1,4 Prozentpunkte auf 114,1 Prozent steigern und baut seine Führung damit aus. Es folgen die Bundesländer Baden-Württemberg (108,6 Prozent) und Hamburg (105,9 Prozent). Auf den letzten Plätzen landen Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Starke Industrie

Dass Hessen so gut abschneidet, hängt vor allem mit einer starken Industrie im Rhein-Main-Gebiet zusammen. Das wiederum wirkt sich auf die Löhne aus – Beschäftigte in Hessen bekommen mit einem Jahreseinkommen von 51.345 Euro durchschnittlich das höchste Gehalt in Deutschland. Die lukrativsten Branchen sind das Bankenwesen, die Telekommunikation und die Computerhardware-Herstellung. Die Arbeitslosenquote ist mit 4,3 Prozent sehr niedrig.

Auch was das Thema Gehälter unter Berufseinsteigern, die nicht mehr als drei Jahre im Job sind, angeht, ist Hessen das attraktivste Bundesland. Akademiker steigen in Hessen im Schnitt mit 52.657 Euro ein, Beschäftigte nach der Ausbildung mit durchschnittlich 35.117 Euro. Zum Vergleich: Auf dem letzten Platz landet Mecklenburg-Vorpommern mit 35.057 Euro beziehungsweise 23.380 Euro im Jahr.

Hintergrund

Für den Gehaltsatlas 2019 wurden 492.171 Vergütungsdaten ausgewertet. Davon stammen 40 Prozent von weiblichen und 60 Prozent von männlichen Beschäftigten. Der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung (PV) beträgt sieben Prozent, während Fachkräfte ohne Personalverantwortung mit 93 Prozent die Mehrheit ausmachen. Sämtliche Daten stammen aus den vergangenen 12 Monaten und wurden von unseren Vergütungsberaterinnen und -beratern geprüft. (js)

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